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IG Metall wärmt sich auf - Tarifaktion bei BMW in Landshut | BR24

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Bildrechte: IG Metall

Während der Aktion versperrten die Gewerkschafter symbolisch mit einem Tau die Werkszufahrt am Tor 2 von BMW in Landshut

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    IG Metall wärmt sich auf - Tarifaktion bei BMW in Landshut

    Die IG Metall hat in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei BMW in Landshut mit einer Aktion auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht. Die Gewerkschaft droht ab dem 2. März mit Warnstreiks.

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    • BR24 Redaktion

    Die IG Metall lässt in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie die Muskeln spielen. Mit einer Aktion vor dem BMW-Werk in Landshut soll der Druck in den Verhandlungen erhöht werden. Ab 4.30 Uhr standen am Freitagmorgen Vertrauensleute der Gewerkschaft an den Werkstoren von BMW Landshut.

    Countdown läuft

    Wenig später versperrten die Gewerkschafter symbolisch mit einem Tau die Zufahrt am Tor 2. Die Beschäftigten der Frühschicht wurden während der Aktion über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen informiert. Der IG Metall-Bevollmächtigte Robert Grashei wies darauf hin, dass der Countdown laufe. In drei Wochen ende die Friedenspflicht und es gebe kein Angebot der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde.

    Zu wenig Bewegung bei den Arbeitgebern

    Nach Angaben der Gewerkschaft will der Arbeitgeberverband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm) einen Lohnstopp bis 2023 und einen Zugriff auf das Urlaubs- und Weihnachtsgeld der Beschäftigten. Dies sei mit der IG Metall nicht zu machen. Die Gewerkschaft fordert ein Plus von vier Prozent. Damit will sie die Kaufkraft der Beschäftigten stärken. In Betrieben mit drohendem Abbau von Arbeitsplätzen könnten damit Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung finanziert werden.

    Mitarbeiter stehen hinter den Forderungen

    Johannes Detterbeck, Vorsitzender der Vertrauensleute im Landshuter BMW Werk, kommentiert die Stimmung der Beschäftigten: "Die BMW Mitarbeiter haben in den letzten Jahren den Wandel im Unternehmen aktiv begleitet. Die Forderung von vier Prozent ist fair und gerecht. Damit wird die Kaufkraft gestärkt, das ist gut für die Konjunktur."

    Landshut hat eine Schlüsselposition

    Im Landshuter Komponentenwerk produzieren rund 4.000 Beschäftigte Teile für das weltweite Produktionsnetzwerk des Premiumherstellers. Damit hat das Werk eine Schlüsselfunktion und ist für einen möglichen Tarifkonflikt von großer Bedeutung, so der Metaller Grashei in einer Mitteilung. Sollte sich die Tarifrunde zuspitzten, werde man hier zu Warnstreiks aufrufen.

    Am kommenden Montag findet bereits die dritte Verhandlungsrunde in München statt. Dann haben die Tarifparteien noch drei Wochen Zeit, um ein Ergebnis vor Ende der Friedenspflicht zu erreichen.

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