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Warnstreik der IG Metall

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    IG Metall setzt Warnstreiks auch in Mittelfranken fort

    Auch an diesem Freitag hat die IG Metall wieder bayernweit zu Streiks aufgerufen. Zum Ende der vierten Woche verschärft die Gewerkschaft ihre Warnstreiks. Damit will sie den Druck auf die Arbeitgeber in der Tarifrunde erhöhen.

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    Von
    • Laura Grun
    • BR24 Redaktion

    Zum Ende der vierten Streikwoche möchte die IG Metall noch einmal den Druck in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie erhöhen. Ein besonderer regionaler Schwerpunkt ist dabei Westmittelfranken. Dort gehen die Beschäftigten von acht Betrieben zeitgleich in Warnstreiks und senden Delegationen zu einer gemeinsamen Kundgebung in Neuhof an der Zenn.

    Autokundgebung in Neuhof an der Zenn

    Wie eine Sprecherin der Gewerkschaft mitteilt, werden ab 12.30 Uhr auf dem Marktplatz in Neuhof an der Zenn mehrere Delegationen mit geschmückten Autos, Bannern und Plakaten aus allen tarifgebundenen Betrieben erwartet. Zu den Mitarbeitern aus insgesamt sieben Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Westmittelfranken werden auch mehrere Arbeitnehmer aus anderen Betrieben vor Ort sein, um ihre Solidarität mit den Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie zu signalisieren, heißt es in einer Mitteilung.

    Insgesamt werden am Freitag (26.03.) in Westmittelfranken fast 2.000 Beschäftigte der Metall-und Elektroindustrie aus den sieben betroffenen Betrieben zum Warnstreik aufgerufen. Die IG Metall hat mit Ablauf der Friedenspflicht bayernweit Warnstreiks organisiert, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

    Arbeitgeber bieten Nullrunde an

    Die IG Metall fordert vier Prozent mehr Lohn oder bei Betrieben in der Krise eine entsprechende Verkürzung der Arbeitszeit. Die Arbeitgeber bieten eine Nullrunde 2021 und noch unbezifferte Lohnerhöhungen 2022. Außerdem wollen sie bei schlechten Geschäftszahlen automatisch vom Tarifvertrag abrücken können. Nach der ergebnislosen vierten Verhandlungsrunde steht ein neuer Termin noch aus.

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