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IG Metall fordert vier Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten

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    IG Metall bestreikt Nürnberger Autohäuser und Werkstätten

    Die IG Metall ruft in dieser Woche in Nürnberg zu weiteren Warnstreiks in Autohäusern und Werkstätten auf. So werde es heute zu Aktionen in den drei Nürnberger Mercedes Benz Autohäusern kommen, teilte Gewerkschaftssekretär Harald Dix mit.

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    Von
    • Oliver Tubenauer

    Autobesitzer, die in Nürnberg in ihre Werkstatt oder zu ihrem Autohändler wollen, sollten sich in dieser Woche vorher erkundigen, ob überhaupt geöffnet ist. Denn die IG Metall ruft diese Woche gerade auch in Nürnberg zu weiteren Streiks in diesen Betrieben auf.

    Streiks: Automarken und Hersteller

    So sollen am Dienstag (08.06.21) die drei Nürnberger Mercedes-Filialen bestreikt werden, am Donnerstag (10.06.21) würden zudem die VW-Niederlassung in der Nopitschstraße und die Zweigstelle von MAN kurzfristig bestreikt. In der vergangenen Woche war es bereits zu befristeten Ausständen in den drei Nürnberger BMW-Autohäusern gekommen.

    Druck auf Arbeitgeber

    Die Warnstreiks sind Teil bayernweiter Aktionen, die unter anderem auch in München, Augsburg und Regensburg stattfinden. Die Gewerkschaft möchte so Druck auf die nächste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern ausüben. Sie soll am 17. Juni in Augsburg stattfinden. 

    Mehr Lohn und Lehrmittelfreiheit für Lehrlinge

    Die IG Metall fordert für die 145.000 Beschäftigten im Kfz-Handwerk vier Prozent mehr Lohn für zwölf Monate und für Auszubildende eine überproportionale Erhöhung der Vergütungen sowie Lehrmittelfreiheit. Außerdem sollen Beschäftigte im Kfz-Handwerk nach dem Willen der Gewerkschaft ein Rückkehrrecht nach beruflichen Weiterbildungen erhalten.

    Wegen der Pandemielage habe man bislang auf größere Kundgebungen verzichtet und sich auf kleinere Protestaktionen beschränkt, teilte der Gewerkschaftssekretär mit.

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