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Hunderte nehmen Abschied von getötetem Feuerwehrmann | BR24

© BR/Christian Wagner

Nach der tödlichen Attacke in Augsburg haben heute rund 300 Feuerwehrleute in Neusäß an ihren Kameraden erinnert. Der Familienvater war bei einer Auseinandersetzung auf dem Königsplatz vergangenen Freitag getötet worden.

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Hunderte nehmen Abschied von getötetem Feuerwehrmann

Bewegende Trauerfeier für den 49-jährigen Feuerwehrmann, der bei einer Auseinandersetzung mit Jugendlichen in Augsburg getötet wurde: Zum Gottesdienst in seinem Heimatort Neusäß kamen Hunderte Menschen, unter ihnen viele Einsatzkräfte.

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Hunderte Menschen haben am Samstagvormittag Abschied genommen von dem Feuerwehrmann, der am Nikolaustag bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einer Gruppe Jugendlicher am Augsburger Königsplatz getötet wurde. Zum Gottesdienst im Augsburger Vorort Neusäß, wo das Opfer gewohnt hatte, kamen auch etwa 300 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Augsburg und der Freiwilligen Feuerwehr Neusäß.

Der Familienvater war seit 1991 bei der Berufsfeuerwehr in Augsburg beschäftigt gewesen. Vor dem Altar, umgeben von etlichen Flaggen von Wehren aus der Region, stand ein Foto des Toten. Sein Feuerwehr-Helm wurde in die Kirche getragen.

Große Anteilnahme nach Tod des Feuerwehrmanns

Neben Vertretern der Augsburger Polizei und der Rettungsdienste kam auch Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) zu der Trauerfeier. Die Familie des Toten hatte darum gebeten, in der Kirche weder Bild- noch Tonaufnahmen zu machen.

Der Pfarrer erinnerte bei dem katholischen Trauergottesdienst an das Zitat "Einer trage des anderen Last" des Apostels Paulus aus dem Galaterbrief. Dies habe auch der 49-Jährige gelebt. Er habe in vielen Situationen geholfen und sei zur Stelle gewesen. In Notsituationen habe er Menschen beigestanden, sagte der Pfarrer.

Tödlicher Streit in Augsburg am Nikolaustag

Der 49-Jährige war am Nikolaustag spätabends bei einem Streit mit sieben Jugendlichen beziehungsweise jungen Erwachsenen gestorben. Ein 17-Jähriger soll den Mann mit einem einzigen Schlag getötet haben. Der Jugendliche sitzt wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Den sechs Begleitern des Haupttäters, die bei der Auseinandersetzung auf dem Augsburger Königsplatz dabei waren, wird Beihilfe zum Totschlag vorgeworfen, weswegen ebenfalls Haftbefehle erlassen wurden. Ein Freund des Opfers wurde bei der Auseinandersetzung zudem erheblich verletzt.

© BR/Christian Wagner

Feuerwehrleute gehen mit Fahnen zu Trauerfeier

© BR/Christian Wagner

Fahnen mit Trauerflor stehen bei der Trauerfeier für einen getöteten Feuerwehrmann vor der Pfarrkirche St. Ägidius

© BR/Christian Wagner

Hunderte Feuerwehrleute trauern um ihren getöteten Kollegen