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Hunderte Jahre altes Skelett in Veitshöchheim gefunden | BR24

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Bei Straßenbauarbeiten in Veitshöchheim nahe der katholischen Kirche ist ein Skelett gefunden worden. Es stammt vermutlich aus dem Mittelalter oder der frühen Neuzeit.

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Hunderte Jahre altes Skelett in Veitshöchheim gefunden

Bei Straßenarbeiten ist in Veitshöchheim bei Würzburg ein mehrere hundert Jahre altes Skelett gefunden worden. Das genaue Alter ist noch unklar, aber es soll gut erhalten sein. An der Fundstelle gab es inzwischen allerdings auch Beschädigungen.

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Von
  • Pirmin Breninek

Es könnte sich um Teile eines ehemaligen Friedhofs handeln. Momentan ist das noch Mutmaßung, doch die Funde, die Archäologen in Veitshöchheim gemacht haben, könnten in Zukunft mehr über die Geschichte des Ortes verraten. Im Zuge von Straßenarbeiten sind dort Gemäuer und ein Skelett zu Tage getreten.

Skelett noch nicht genau datiert

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege versucht nun mehr darüber herauszufinden. Die Knochen stammen vermutlich aus dem Mittelalter oder der Frühen Neuzeit. Nach ersten Erkenntnissen sei es "recht gut erhalten", allerdings aktuell noch "nicht genauer zu datieren".

Funde durch Unbekannte "leicht beschädigt"

Die Fundstelle liegt unmittelbar im Ortskern, neben der Katholischen Kirche St. Vitus in der Kirchstraße. Das Skelett wurde dort bereits vor einigen Tagen entdeckt. Auf Anfrage des BRs hatten Landesamt und Rathaus vergangene Woche jedoch darum gebeten, die Nachricht über den Fund zunächst noch nicht zu verbreiten.

Der Grund: Trotz einer Bauabsperrung hätten sich dort zuvor einer oder mehrere Unbekannte Zugriff verschafft. Hierbei seien auch die mit Folie abgedeckten Funde aufgedeckt worden: "Dabei wurden leider ein paar Befunde leicht beschädigt", heißt es von einer Sprecherin des Landesamts. Einer der Mitarbeiter vor Ort vermutet allerdings keine Absicht hinter den Beschädigungen.

Ergebnisse der Grabung stehen noch aus

Neben dem Skelett entdeckten die Archäologen in Veitshöchheim auch mehrere Gemäuer. Genaue Rückschlüsse auf die Ortsgeschichte ließen sich daraus allerdings noch nicht ziehen, so das Landesamt für Denkmalpflege. Dafür müsste die Grabung zunächst beendet werden. Aktuell ist ein Team aus zwei bis drei Personen vor Ort und mit der Ausgrabung beschäftigt.

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