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Huml und Meidinger betonen Bedeutung des Präsenzunterrichts | BR24

© pa / dpa

Schüler im Klassenzimmer

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    Huml und Meidinger betonen Bedeutung des Präsenzunterrichts

    Einen Tag vor dem Schulbeginn in Bayern haben Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk die Bedeutung des Präsenzunterrichts betont - auch mit Maskenpflicht.

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    • BR24 Redaktion

    Im "B5-Thema des Tages" betonte Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger, dass sich die Klassen erstmals seit einem halben Jahr wieder in voller Stärke treffen werden. Deshalb sei die Maskenpflicht für Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe auch im Klassenzimmer an den ersten neun Schultagen nötig.

    Schutzmaßnahmen unverzichtbar

    "Wir freuen uns darauf, dass wieder vollständiger Unterricht möglich ist, aber da muss man jetzt besondere Schutzmaßnahmen treffen", sagte Meidinger.

    Gesundheitsministerin Huml erklärte, auch angesichts des erhöhten aber "stabilen" Infektionsgeschehens sei es für Schüler und Lehrer sehr wichtig, wieder Präsenzunterricht zu haben.

    "Das Wichtige für uns ist, wieder Präsenzunterricht zu ermöglichen, dass sich Schülerinnen und Schüler wieder treffen können, dass dieser Austausch wieder stattfinden kann, dass auch das Lernen im Klassenzimmer, die Vermittlung von Bildung wieder für alle möglich ist." Melanie Huml (CSU), bayerische Gesundheitsministerin

    Wichtig sei jetzt, dass sich alle an die Corona-Auflagen halten, sie wisse jedoch, dass Schüler und Lehrkräfte "hoch motiviert" seien, die entsprechenden Schutzmaßnahmen einzuhalten.

    Regionale Anpassungen sind möglich

    Nach den ersten neun Schultagen greife der bayerische Drei-Stufen-Plan, so Huml. Dieser werde regional immer wieder überprüft, ob beispielsweise die Maskenpflicht im Klassenzimmer verlängert werde, hänge vom Einzelfall ab:

    "Das sollte immer vor Ort geschaut und dann auch entschieden werden." Melanie Huml (CSU), bayerische Gesundheitsministerin

    Notfalls die Klassentür öffnen

    Huml räumte ein, dass es in der Praxis Probleme mit dem Hygieneplan geben könne. Wenn sich Fenster nicht oder nicht ausreichend öffnen lassen, setze sie auf pragmatische Lösungen. "Es ist ja möglich, die Klassentür zu öffnen." Vor Ort könne man auch überlegen, öfter Pausen für die Schüler einzulegen. "Das kann individuell entschieden werden."

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