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Ab kommender Woche müssen sich Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten auf Corona testen lassen. Die Bayerische Gesundheitsministerin Huml gibt sich aber auch jetzt schon gelassen: Es gebe ja die Quarantänepflicht, wenn man aus einem Risikogebiet komme.

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Huml: "Quarantänepflicht nicht zu unterschätzen"

Ab kommender Woche müssen sich Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten auf Corona testen lassen. Die Bayerische Gesundheitsministerin Huml gibt sich aber auch jetzt schon gelassen: Es gebe ja die Quarantänepflicht, wenn man aus einem Risikogebiet komme.

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Die Testpflicht für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten gilt ab kommender Woche. Aber auch wenn am Wochenende Urlauber nach Bayern zurückkommen, besteht laut Gesundheitsministerin Melanie Huml keine unkalkulierbare Gefahr für die Corona-Situation in Bayern.

Quarantänepflicht für Urlauber aus Risikogebieten

Auch jetzt gelte die Einreise-Quarantäne-Verordnung: Nach der sei man bereits verpflichtet, sich 14 Tage in Quarantäne zu begeben oder negativen Test vorzulegen, wenn man aus einem Risikogebiet komme. Zum Test gäben die kürzlich eingerichteten Teststationen den Menschen die Gelegenheit - etwa an den Bahnhöfen von München und Nürnberg, an den bayerischen Flughäfen und an drei grenznahen Autobahn-Raststätten.

Tausende nutzen die neuen Teststationen

Bis Freitag früh haben sich 1.734 Menschen an den Bahnhöfen München und Nürnberg sowie den drei bayerischen Raststätten in Grenznähe auf das neuartige Corona-Virus testen lassen. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Dazu kämen mehr als 5.100 Menschen, sich sich seit dem vergangenen Wochenende an den Flughäfen München und Nürnberg testen haben lassen.

Huml: Abstand und Mundschutz wichtig

In Hinblick auf die steigenden Fallzahlen rief die Ministerin die Menschen in Bayern dazu auf, sich durch Sommer und Ferienzeit nicht verleiten zu lassen, leichtsinnig zu werden. Auch weiterhin müssten wir an den Mindestabstand und an die Mund-Nasen-Bedeckung denken, so Huml.

Söder will Testverweigerer bestrafen

Ministerpräsident Markus Söder hat mit Strafen gedroht, wenn Menschen die ab kommender Woche geltende Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten nicht einhalten.

Heute hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für drei Gebiete in Spanien herausgegeben, nachdem das Robert Koch-Institut sie als Risikogebiete deklariert hatte. Es geht um die spanischen Regionen Aragon, Katalonien und Navarra.

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