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Hubschrauber messen Radioaktivität | BR24

© dpa/picture-alliance

Helikopter der Bundespolizei (Symboldbild)

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    Hubschrauber messen Radioaktivität

    Von morgen bis Donnerstag werden über Bayreuth zwei Hubschrauber mit einer besonderen Mission kreisen. Die Bundespolizei misst im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zu Übungszwecken die Radioaktivität am Boden. Von Anja Bischof

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    Für die Übung werden hoch empfindliche Messgeräte des BfS in den Hubschraubern installiert. Sie überfliegen damit sechs Messgebiete nördlich und östlich von Bayreuth. Jedes Gebiet umfasst eine Fläche etwa zehn Quadratkilometern.

    Grundlage für Katastrophenschutz

    Von den Hubschraubern aus lässt sich in solch einem Fall schnell und großflächig ermitteln, welche radioaktiven Stoffe am Boden abgelagert sind, welche Gebiete betroffen sind und welche Strahlenbelastung für die Bevölkerung besteht. Dieses Wissen bildet eine wichtige Grundlage für die Katastrophenschutzbehörden.

    Region als Herausforderung

    Die beiden Hubschrauber fliegen in einer Höhe von mindestens 90 Metern. Die bergige Region rund um Bayreuth gilt als Herausforderung für die Besatzung der Hubschrauber.

    Gemeinsame Messübungen des Bundesamts und der Bundespolizei finden regelmäßig statt, damit die Messteams jederzeit einsatzbereit sind. Wichtig wären sie zum Beispiel bei Unfällen in Kernkraftwerken.