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Hubertusmesse: PETA kritisiert kirchlichen Segen für Jäger | BR24

© picture-alliance/dpa

Jäger mit Jagdhorn (Symbolbild)

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    Hubertusmesse: PETA kritisiert kirchlichen Segen für Jäger

    Die am Sonntag im Würzburger Kiliansdom stattfindende Hubertus-Messe für Jäger wird von der Tierrechtsorganisation PETA kritisiert. Künftig solle das Bistum auf derartige Gottesdienste verzichten, fordert PETA.

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    "Einen Gottesdienst zu veranstalten, der Jägern symbolisch den Segen für das sinnlose Töten wehrloser Mitgeschöpfe gibt, sendet ein völlig falsches Signal", sagte Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA, und fuhr fort: "Kirchen müssen für die Bewahrung der Schöpfung eintreten, nicht für ihre Zerstörung." PETA appelliert an die Würzburger Kirchenvertreter, sich künftig von den – so wörtlich – "gewaltverherrlichenden Messen" zu distanzieren.

    Gottesdienst zu Ehren des heiligen Hubertus

    Der heilige Hubertus wird gemeinhin als Schutzpatron der Jagd angesehen, von vielen aber auch als der erste Jagdgegner. Überlieferungen zufolge offenbarte sich Gott dem im Jahr 655 in Toulouse geborenen Hubertus während einer Jagd in der Gestalt eines Hirsches. Zutiefst von dieser Begegnung bewegt, entsagte Hubertus danach der Jagd.