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Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) hat sich für den Bau von zwei 250 Meter hohen Windrädern im Gemeindegebiet von Sinzing ausgesprochen.

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Windräder in Sinzing: Aiwanger befürwortet Projekt

Im Sinzinger Gemeindegebiet könnten künftig zwei 250 Meter hohe Windräder stehen. Wirtschaftsminister Aiwanger sprach sich bei seinem Besuch für den Bau der Windräder aus. Auch Kritiker waren vor Ort. Für sie sei der geplante Standort zu windarm.

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Von
  • Kilian Neuwert
  • BR24 Redaktion

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) hat sich für den Bau von zwei 250 Meter hohen Windrädern im Gemeindegebiet von Sinzing ausgesprochen. Es handle sich um eine sinnvolle Investition, sagte Aiwanger bei einem Ortstermin am geplanten Standort. Mit den Windrädern ließe sich mehr Strom erzeugen, als die Gemeinde benötige.

Aiwanger: Standort "optimal"

Aiwanger folgt mit dieser Aussage der Linie seiner Partei. Die Freien Wähler machen sich auch in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl für einen Ausbau regenerativer Energien stark.

Den geplanten Standort in einem Wald bezeichnete Aiwanger als "optimal". Der Wald diene als Sichtschutz. Die Windräder seien nur aus der Entfernung zu sehen.

Kritiker: Waldgebiet mit wenig Wind

Begleitet wurde der Besuch des Ministers von Kritikern des Projekts – darunter viele unmittelbar betroffene Anwohner. Diese zweifeln am Nutzen der Anlagen. Sie argumentieren, das Waldgebiet liege in einer Region mit wenig Wind.

Befürworter hingegen sehen dort einen der letzten potenziellen Standorte für Windräder im ganzen Landkreis Regensburg. Die Höhe mache die Windräder zudem besonders wirtschaftlich.

Bürgerentscheid soll Klarheit bringen

Die Windräder sollen von der Firma Ostwind errichtet werden. Betreiber ist eine Bürger-Genossenschaft. In der Vergangenheit war bereits ein Windpark-Projekt am geplanten Standort gescheitert. Am 20. Juni soll ein Bürgerentscheid Klarheit bringen. Abgestimmt werden kann ausschließlich per Briefwahl.

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Begleitet wurde der Besuch des Ministers von Kritikern des Projekts – darunter viele unmittelbar betroffene Anwohner.

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Den geplanten Standort in einem Wald bezeichnete Aiwanger als "optimal".

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