Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Homophobie an Münchner Schulen: Vor allem Realschüler Opfer | BR24

© BR

Homophobie an Münchner Schulen: Vor allem Realschüler sind Opfer

6
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Homophobie an Münchner Schulen: Vor allem Realschüler Opfer

Etwa ein Drittel der Münchner Realschüler hat Angst, wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt die "Schulklimabefragung 2018" des Pädagogischen Instituts der Stadt. Der Lehrerverband sieht Handlungsbedarf.

6
Per Mail sharen
Teilen

"Ich werde an meiner Schule akzeptiert, egal welche sexuelle Orientierung ich habe." Diesem Satz stimmte rund ein Drittel der Münchner Realschüler nicht zu. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Schulklimabefragung 2018" des Pädagogischen Instituts der Stadt München.

Sexuelle Orientierung wichtiger als Religion, Hautfarbe, Aussehen

An Gymnasien fühlt sich demnach knapp ein Fünftel der Schüler wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert, an Berufsschulen sind es 13 Prozent. Laut der Studie ist die sexuelle Orientierung somit für viele Schüler(innen) wichtiger als etwa Religion, Hautfarbe oder Aussehen.

BLLV-Präsidentin: Mehr Toleranz lehren

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann, sieht das Ergebnis als Auftrag, mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen zu lehren. Die bunte Gesellschaft und nicht-traditionelle Familienmodelle müssen laut Fleischmann in der Schule abgebildet werden.

Sendung

Regionalnachrichten aus Oberbayern

Von
  • Johannes Hofmann
Schlagwörter