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Zerstörte Gondel der Zugspitzbahn am Seil

Bei der Vorbereitung einer Bergeübung am Mittwochabend ist der Kettenzug laut Zugspitzbahn beim Absenken des Bergewagens gerissen. Das hat eine Kettenreaktion ausgelöst. Der unbesetzte Bergewagen prallte daraufhin in eine der beiden ebenfalls unbesetzten Seilbahnkabinen. Diese ist jetzt komplett zertrümmert und aus den Tragseilen gehoben worden. Die Höhe des Sachschadens stand noch nicht fest.

Zerstörte Kabine der Zugspitzbahn baumelt am Seil

Die zerstörte Kabine hängt jetzt am Zugseil zwischen der Bergstation und dem Stützpfeiler. Die Kabine baumelt rund 280 Meter von der Bergstation entfernt. Teile von Boden und Dach sind bei dem Zusammenstoß weggerissen worden, eine Hälfte ist stark beschädigt.

Spezialisten beraten über Bergung

Derzeit werde darüber gerätselt, wie die noch in der Luft hängende Gondel überhaupt geborgen werden könne. Die Hersteller-Firma aus der Schweiz hat über Nacht Spezialisten geschickt, die darüber beraten, wie die 15 Tonnen schwere Gondel geborgen werden kann. Es ist noch nicht entschieden, ob sie nach oben oder unten gezogen werden kann. Die zerstörte Gondel ist zu schwer für jeden Hubschrauber.

Eine Gefahr für das Tragseil besteht nicht. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit völlig offen. Die Zahnradbahn und die Gletscherbahn fahren regulär.