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Hohe Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung startet in Niederbayern | BR24

© pa/Soeren Stache/dpa-Zentralbild

Ein Schild "Rauchen verboten" hängt im Wald (Symbolbild)

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    Hohe Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung startet in Niederbayern

    Das heiße Sommerwetter erhöht die Waldbrandgefahr: Böden und Wälder in Niederbayern sind sehr trocken. Deswegen starten ab heute Beobachtungsflüge.

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    Wegen hoher Waldbrandgefahr starten in Niederbayern ab heute Luftbeobachtungsflüge in der Region. Das teilte die Regierung von Niederbayern mit. Zunächst wird vier Tage lang jeweils nachmittags geflogen. Dann ist die höchste Gefährdungszeit.

    Drei Flugrouten werden geflogen

    Folgende Routen werden geflogen:

    Flugroute B

    Arnbruck-Zellertal - Wiesenfelden - Gotteszell - Vilshofen -Pocking - Salzweg - Untergriesbach - Altreichenau-Mauth- Zwiesel - Arnbruck-Zellertal

    Flugroute B 1

    Arnbruck-Zellertal - Wiesenfelden - Gotteszell - Regen -Perlesreut - Vilshofen - Pocking - Salzweg - Untergriesbach-Altreichenau - Mauth - Zwiesel - Arnbruck-Zellertal

    Flugroute A 1

    Straubing-Wallmühle - Abensberg - Landshut-Ellermühle - Velden - Aich - Ergoldsbach - Hankofen - Gangkofen - Eggenfelden - Simbach a. Inn - Asenham - Osterhofen - Steinach -Straubing-Wallmühle

    Ehrenamtliche Piloten eingesetzt

    Die Anordnung der Regierung wird von den betroffenen Landratsämtern umgesetzt. Sie teilen ausgebildete Luftbeobachter zur Begleitung der Flüge ein. Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern sorgen für die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten. Wird ein Feuer festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst.

    Appell, in Waldgebieten vorsichtig zu sein

    Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: Es soll kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern angezündet werden. In den Wäldern gilt vom 1. März bis zum 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald.

    💡 Hintergrund:

    Gegenüber anderen Regierungsbezirken hat die Trockenheit nun auch Niederbayern erreicht, obwohl der Bayerische Wald insgesamt kühler und feuchter ist als andere Landesteile und zum anderen der Wald im tertiären Hügelland südlich der Donau aufgrund der vorherrschenden Lehmböden eher gut wasserversorgt ist. Zudem werden in Niederbayern Brände auch ohne Flugzeug aufgrund der zersplitterten Waldstruktur und der dichten Besiedlung in der Regel schneller entdeckt.

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