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Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken – Beobachtungsflüge starten | BR24

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Am Wochenende sollen Beobachtungsflüge aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr in besonders gefährdeten Gebieten stattfinden

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    Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken – Beobachtungsflüge starten

    Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr werden vorsorgliche Beobachtungsflüge über Wäldern durchgeführt, die besonders gefährdet sind. Die Regierung Oberfranken appelliert zu äußerster Vorsicht im Wald.

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    Die Regierung von Oberfranken hat aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen über besonders gefährdeten Waldgebieten angeordnet. Wie die Regierung Oberfranken mitteilt, sollen die Flüge von Samstag (18.04.20) bis Sonntag (19.04.20) durchgeführt werden.

    Besonder gefährdete Waldgebiete

    Um besonders gefährdete Gebiete handle es sich bei Nadelwäldern mit Kiefern- und Fichtenbestand, wie zum Beispiel dem Weismainer-, Mainecker- oder Limmersdorfer Forst oder dem Heinersreuther Wald. Außerdem besitzen viele dieser Wälder - besonders im westlichen Oberfranken - einen Sandboden. Dieser trockne bei anhaltend trockenem Wetter besonders schnell aus.

    "Schneller Einsatzhubschrauber" im Einsatz

    Bei den Beobachtungsflügen komme der sogenannte "Schnelle Einsatzhubschrauber" (SEH) zum Einsatz. Gesteuert wird der Hubschrauber von einem Piloten, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. So kann auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden. Gerade mit Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation im Hubschrauber ist das von Vorteil.

    Äußerste Vorsicht und Rauchverbot im Wald

    Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die im Wald unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Auf keinen Fall dürfe mit offenem Feuer hantiert oder geraucht werden, da bereits ein Funke – beispielsweise einer weggeworfenen Zigarette – einen folgeschweren Brand auslösen könnte. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gelte ohnehin ein Rauchverbot im Wald. Außerdem soll darauf geachtet werden, Fahrzeuge nicht auf leicht entzündbarem Untergrund zu parken. Die heißen Fahrzeugkatalysatoren stellen ein weiteres Brandrisiko dar.