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Waldbrände vermeiden

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Hohe Waldbrandgefahr: Feuerwehr mahnt zur Vorsicht im Wald

Der April war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - das wirkt sich auch auf die Natur aus: Die Waldbrandgefahr ist weiter hoch. Feuerwehren mahnen zur Vorsicht.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 1 am Morgen am .

Nachdem es auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr bei Weiden gebrannt hat, flammen die Glutnester aufgrund der Trockenheit immer wieder auf. 150 Einsatzkräfte löschten am Freitag die Flammen im Ortsteil Brandweiher, die zunächst auf einer kleinen Fläche aufkamen, sich durch den Wind aber sehr rasch ausgebreitet haben. 

Appell an Spaziergänger

Seitdem ist die zuständige Feuerwehr Parkstein mehrmals zum Brandherd gerufen worden, weil wegen der Trockenheit im Wald immer wieder Flammen entstehen. Kommandant Tobias Plößner bittet alle Spaziergänger, Jogger und Waldarbeiter deshalb, bis zum nächsten Regen generell im Wald nicht zu rauchen, kein Feuer zu entzünden und entdeckte Glasscherben zu entfernen oder abzudecken. 

Munitionsteile im Boden

Landwirte mussten am Freitag mit großen Güllefässern anrücken, um die Wasserzufuhr sicherzustellen. Es brannte eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern, also rund eineinhalb Fußballfelder, ab. Zudem lagern im trockenen Boden des Standortübungsplatzes auch Munitionsteile, die hochgehen können und immer wieder kleine Flammen entfacht haben. 

Rekord-April

Der April 2018 war laut BR-Wetter-Experte Michael Sachweh der wärmste April in Bayern, seit es Wetteraufzeichnungen gibt (etwa 1880). Im Schnitt lag die Temperatur mehr als fünf Grad über den Temperaturen eines durchschnittlichen Aprils. Mit diesem Rekord-April sei der Klimawandel in Bayern um einen Akzent reicher geworden, so Sachweh.