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Margit Schlenk teilt je drei FFP2-Masken an Risikopatienten aus.

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Hohe Nachfrage nach FFP2-Masken in Apotheke in Laufamholz

Seit heute können sich Risikopatienten oder Menschen über 60 Jahre eine kostenlose FFP2 Maske holen. Vor vielen Apotheken in Mittelfranken bilden sich deswegen seit dem Morgen lange Schlagen. Auch in Laufamholz ist die Nachfrage nach Masken groß.

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Von
  • Annika Svitil

Am ersten Tag, an dem es für Risikopatienten und Menschen ab 60 Jahren kostenlos FFP2-Masken in Apotheken gibt, tummeln sich die Menschen im Nürnberger Stadtteil Laufamholz. Margit Schlenk ist Inhaberin der Moritz-Apotheke und Sprecherin der Nürnberger Apotheken. Sie hat sich gut auf den Start der Aktion vorbereitet und dafür drei Stände vor ihrer Apotheke aufgebaut, an denen die Masken abgeholt werden können. So müssen sich die Masken-Abholer nicht in der Apotheke selbst mit regulären Kunden anstehen.

Hohe Nachfrage, aber kein Chaos

Zwar sei seit 8.00 Uhr einiges los, allerdings laufe alles strukturiert ab, sagte Margit Schlenk dem Bayerischen Rundfunk. Das Verfahren in der Apotheke in Laufamholz läuft so: Wer berechtigt ist, kreuzt auf einem Formular an, ob er Risikopatient oder mindestens 60 Jahre alt ist, gibt Name und Adresse an und unterschreibt. Als Risikopatient zählt, wer beispielsweise an einer Lungenkrankkeit, Asthma, Herzproblemen, einer Krebserkrankung leidet oder eine Risikoschwangerschaft hat. Ist der Zettel ausgefüllt, gibt es drei FFP2-Masken und einen Gutschein für weitere sechs Masken im Januar oder Februar.

Fairness ist wichtig

Margit Schlenk hofft, dass Berechtigte nicht einfach von Apotheke zu Apotheke gehen und die Masken abholen: "Der Zettel soll eine Art Verbindlichkeit sein, dass man nicht öfters abholt. Es ist eben ein Gebot der Fairness, das jeder seine drei Masken bekommt und im Januar, Februar dann die nächsten sechs", so Margit Schlenk.

Etwa 90.000 Masken für Aktion bestellt

Für die bundesweite Aktion hat ihre Apotheke 20.000 bis 30.000 Masken bestellt. Im Januar und Februar, wenn Nachschub geholt werden darf, sollen weitere 60.000 folgen. Während es zu Beginn der Pandemie schwierig war, an die FFP2-zetrtifizierten Masken zu kommen, profitierte die Moritzapotheke nun von bestehenden Lieferketten. Diese wurden bereits während der ersten Welle zuverlässig aufgebaut.

"Auf diese Lieferketten konnten wir jetzt zurückgreifen und so haben wir uns auch bundesweit ausgeholfen." Margit Schlenk, Inhaberin Moritz-Apotheke
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Seit heute können sich Risikopatienten oder Menschen über 60 Jahre eine kostenlose FFP2 Maske holen. Vor vielen Apotheken in Mittelfranken bilden sich deswegen seit dem Morgen lange Schlagen.

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