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Hoffnung für Krankenhaus Hersbruck | BR24

© BR-Studio Franken/Julia Demel

Krankenhaus Hersbruck

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Hoffnung für Krankenhaus Hersbruck

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Freien Wähler im Landtag, Susann Enders, will sich für den Fortbestand des Krankenhauses Hersbruck einsetzen. Das hat sie heute im Interview erklärt.

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"Die Anzahl der Betten sagt nichts über die Qualität aus. Es gibt viele kleine Häuser, die eine hervorragende Versorgung haben. Dazu zählt auch Hersbruck", sagt Enders heute im RegionalZeit-Gespräch auf Bayern 2. Es lohne sich, unter den geänderten politischen Rahmenbedingungen nochmals einen Blick auf Hersbruck zu werfen, so Enders weiter.

Die Bürgerinitiative "Unser Herz schlägt fürs Hersbrucker Krankenhaus" fordert von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) den Erhalt des Krankenhauses Hersbruck im Landkreis Nürnberger Land. Die Bürgerinitiative wehrt sich gegen eine Verlagerung der Betten ins 14 Kilometer entfernte Lauf an der Pegnitz. Dazu hat die Bürgerinitiative den drei Politikern einen Brief geschrieben, der dem Bayerischen Rundfunk vorliegt.

Darin nimmt sie auf entsprechende Stellen im Koalitionsvertrag Bezug (S.23): "Wir werden auch künftig flächendeckend eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sicherstellen. Wir wollen unsere Krankenhausstrukturen erhalten und bedarfsgerecht weiterentwickeln", heißt es dort. Weiter wird zitiert: "Mit gezielten Strukturförderprogrammen (… kleine Krankenhäuser) werden wir auch in ländlichen Räumen eine wohnortnahe Krankenhausversorgung sicherstellen. Wie wollen die kleinen Standorte erhalten und weiterentwickeln…". 

Bezugnehmend auf diese Passagen im Koalitionsvertrag fordert die Bürgerinitiative die Politiker auf, den Beschluss des Krankenhausplanungsausschusses vom 9. Mai zurückzunehmen.

© BR

Die Hersbrucker kämpfen weiter für den Erhalt ihrer Klinik. Sie haben Briefe an Söder, Aiwanger und Huml geschickt - mit der Bitte um klare Aussagen zur Zukunft des Krankenhauses.