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Krankenhaus Hersbruck
© BR-Studio Franken/Julia Demel

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Wolfgang Suk
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Krankenhaus Hersbruck

"Die Anzahl der Betten sagt nichts über die Qualität aus. Es gibt viele kleine Häuser, die eine hervorragende Versorgung haben. Dazu zählt auch Hersbruck", sagt Enders heute im RegionalZeit-Gespräch auf Bayern2Radio. Es lohne sich, unter den geänderten politischen Rahmenbedingungen nochmals einen Blick auf Hersbruck zu werfen, so Enders weiter.

Die Bürgerinitiative "Unser Herz schlägt fürs Hersbrucker Krankenhaus" fordert von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) den Erhalt des Krankenhauses Hersbruck im Landkreis Nürnberger Land. Die Bürgerinitiative wehrt sich gegen eine Verlagerung der Betten ins 14 Kilometer entfernte Lauf an der Pegnitz. Dazu hat die Bürgerinitiative den drei Politikern einen Brief geschrieben, der dem Bayerischen Rundfunk vorliegt.

Darin nimmt sie auf entsprechende Stellen im Koalitionsvertrag Bezug (S.23): "Wir werden auch künftig flächendeckend eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sicherstellen. Wir wollen unsere Krankenhausstrukturen erhalten und bedarfsgerecht weiterentwickeln", heißt es dort. Weiter wird zitiert: "Mit gezielten Strukturförderprogrammen (… kleine Krankenhäuser) werden wir auch in ländlichen Räumen eine wohnortnahe Krankenhausversorgung sicherstellen. Wie wollen die kleinen Standorte erhalten und weiterentwickeln…". 

Bezugnehmend auf diese Passagen im Koalitionsvertrag fordert die Bürgerinitiative die Politiker auf, den Beschluss des Krankenhausplanungsausschusses vom 9. Mai zurückzunehmen.

Plakat mit der Aufschrift "Unser Krankenhaus unentbehrlich"

Plakat mit der Aufschrift "Unser Krankenhaus unentbehrlich"