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Dieselzug
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Kristina Kreutzer
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Dieselzug

Ein Dieselzug auf der Oberfrankenachse

Ein Dieselzug auf der Oberfrankenachse

Das Bundesverkehrsministerium hat vorgestern einige Bahnprojekte in Bayern im Bundesverkehrswegeplan hochgestuft und damit in den vordringlichen Bedarf genommen Das gilt allerdings nicht für die Elektrifizierung der Oberfrankenachse.

Bund will Elektrifizierung prüfen

Man wolle dort ins Bahnnetz investieren, wo der Bedarf am höchsten sei, wird CSU-Staatssekretär Josef Zellmeier in einer Pressemitteilung des Ministeriums zitiert. Für die Elektrifizierungsprojekte der Oberfrankenachse von Schnabelwaid über Bayreuth und Neuenmarkt-Wirsberg bis nach Hof gebe es "kein auskömmliches Nutzen-Kosten-Verhältnis". Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer: Der Bund will eine mögliche Umsetzung in seinem neuen Elektrifizierungsprogramm prüfen, so Staatssekretär Zellmeier weiter. Dieses werde derzeit im Verkehrsministerium entwickelt.

Notlösung Hybridfahrzeug?

Für die oberfränkische Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU) erkennt das Ministerium damit die Notwendigkeit einer Elektrifizierung der Oberfrankenachse an. Bereits im Dezember werde es ein weiteres Gespräch dazu in Berlin geben. Dabei soll auch ausgelotet werden, welche Möglichkeiten es für eine Elektrifizierung gibt, erklärt Zeulner weiter. Denkbar wäre beispielsweise eine Elektrifizierung von Teilstrecken, die mit Batterie-Hybridfahrzeugen befahrbar sind. "Damit würden wir auch den umweltpolitischen Aspekten Rechnung tragen“, so die oberfränkische Bundestagsabgeordnete.