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Hoffnung auf neues Geld | BR24

© picture-alliance/dpa

Geldbeutel-Waschen

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    Hoffnung auf neues Geld

    In Töpen (Lkr. Hof) endet die närrische Zeit am heutigen Aschermittwoch traditionell mit dem Geldbeutel-Waschen im Kupferbach. Das Wasser soll neues Geld in die leeren Portemonnaies spülen.

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    Am Faschingsdienstag haben die Töpener beim Kehraus in der Turnhalle noch mal groß gefeiert. Nun ist die närrische Zeit vorbei: Die Prinzenpaare sind entthront, die Kostüme auf dem Speicher verstaut, alle Feste gefeiert. Nur eins bleibt den Karnevalisten noch zu tun: Traditionell beenden sie den Fasching am Aschermittwoch mit dem Geldbeutel-Waschen. Nach einem Heringsessen trifft sich der Elferrat dazu um 13.00 Uhr am Kupferbach in Töpen.

    Der Bach soll Geld in die Portmonnaies spülen

    Das Geldbeutel-Waschen hat in Töpen seit 25 Jahren Tradition. Hintergrund ist, dass die Töpener bei den vielen Faschingsfeiern alles Geld ausgegeben haben und ihre Geldbeutel nun leer sind. Nun werden sie am Bach gewaschen, in der Hoffnung, dass dieser neues Geld hineinspült. So kann der nächste Fasching wieder kommen!

    Faschingshochburg in Oberfranken

    Die kleine Gemeinde Töpen bei Hof gilt als oberfränkische Faschingshochburg. Die Karnevalsgesellschaft Töpen gibt es schon seit mehr als 50 Jahren. Sie hat 300 Mitglieder.

    Alle zwei Jahre organisieren die Narren einen Faschingsumzug von Hohendorf nach Töpen. In diesem Jahr waren rund 40 Vereine und Karnevalsgesellschaften aus der Umgebung und rund 10.000 Besucher dabei.