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"Hofer Sommervergnügen": Volksfest-Flair in der ganzen Stadt | BR24

© Stadt Hof

Im Rahmen des "Hofer Sommervergnügens" wird auf dem Gelände der "Hof-Galerie" ein Riesenrad errichtet.

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    "Hofer Sommervergnügen": Volksfest-Flair in der ganzen Stadt

    "Hofer Sommervergnügen" so nennt sich das Ersatzprogramm für das coronabedingt gestrichene Volksfest in Hof. Überall in der Stadt sollen Fahrgeschäfte und Essensstände aufgebaut werden. Auf dem Gelände der "Hof-Galerie" wird ein Riesenrad errichtet.

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    Von
    • Annerose Zuber

    Auf dem Areal des geplanten, umstrittenen Einkaufszentrums "Hof-Galerie" macht sich jetzt Volksfest-Stimmung breit: Denn auf der großen Brachfläche in der Hofer Innenstadt wird ein Riesenrad aufgebaut. Es ist Teil des sogenannten "Hofer Sommervergnügens".

    Ersatz für abgesagtes Hofer Volksfest wegen Corona

    Als Ersatz für das coronabedingt gestrichene Volksfest sind in der ganzen Stadt Kinderkarusselle und andere Fahrgeschäfte, eine Bude zum Dosenwerfen sowie Stände mit Süßigkeiten und herzhaften Spezialitäten aufgestellt. Dazu kommt noch ein Biergarten am Saale-Ufer in der Innenstadt. Ab Freitag, 24. Juli , dem ursprünglichen Volksfest-Start, dreht sich dann auch das Riesenrad.

    "Hofer Sommervergnügen" soll Stadt bis Ende August beleben

    Das "Hofer Sommervergnügen" soll weit über die übliche Volksfest-Zeit hinaus für Nervenkitzel und Abwechslung sorgen. Die Schausteller bleiben mit ihren Fahrgeschäften und Ständen bis mindestens Ende August in Hof. Mit dem "Sommervergnügen" will die Stadt Hof nicht nur die Schausteller unterstützten, sondern auch ganz gezielt die Innenstadt beleben, betont Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD).

    33 Meter hohes Riesenrad auf Gelände der "Hof-Galerie"

    Das 33 Meter hohe Riesenrad auf dem Gelände des umstrittenenen Einkaufszentrums Hof-Galerie, wo seit Jahren Stillstand herrscht, sei eine ganz besondere Attraktion. "So hat man mal im wahrsten Sinne des Wortes eine ganz andere Perspektive auf dieses Gelände", sagt Döhla.

    Pläne für umstrittenes Einkaufszentrum für 50 Millionen Euro

    Über die Pläne für das Einkaufszentrum wird seit Jahren in Hof heftig diskutiert. Nachdem sich der erste potentielle Investor zurückzog, wartet die Stadt seit mittlerweile über einem Jahr auf konkrete Pläne eines zweiten Investors für das 50-Millionen-Euro-Projekt.

    Erdhaufen "Mount Fichtner" sorgt für Unmut

    Das alte Einkaufszentrum "Zentralkauf" stand seit 2007 leer und war 2017 abgerissen worden - mitsamt dem städtischen Busbahnhof, der seitdem provisorisch auf mehrere Standorte in der Innenstadt verteilt ist. So prägt seit drei Jahren ein großer Erdhaufen das Areal und sorgt bei vielen Hofern für Unmut. Inzwischen wird der Erdhaufen im Volksmund "Mount Fichtner" genannt. Unter der Leitung des inzwischen abgewählten Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner (CSU) begannen die Planungen für das neue Einkaufszentrum.

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