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Hofer Filmtage und Corona: "Anstrengend aber glücklich" | BR24

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Die 54. Hofer Filmtage sind Geschichte. Trotz Corona-Pandemie fand das Filmfest nicht nur online, sondern auch in den Hofer Kinos statt. Im Gespräch mit dem BR ziehen Filmtage-Chef Thorsten Schaumann und einige Zuschauer ein positives Fazit.

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Hofer Filmtage und Corona: "Anstrengend aber glücklich"

Die 54. Hofer Filmtage sind Geschichte. Trotz Corona-Pandemie fand das Filmfest nicht nur online, sondern auch in den Hofer Kinos statt. Im Gespräch mit dem BR ziehen Filmtage-Chef Thorsten Schaumann und einige Zuschauer ein positives Fazit.

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"Es war anstrengend, aber ich bin wirklich glücklich", diese Bilanz zog der künstlerische Leiter der Hofer Filmtage, Thorsten Schaumann. Am Sonntagabend gingen nach sechs Festival-Tagen die 54. Internationalen Hofer Filmtage zu Ende.

Aber nur live in Hof – denn noch bis 1. November können die Festival-Filme über die Internet-Plattform der Hofer Filmtage abgerufen werden. Dieses Angebot sei vom Publikum bereits deutschlandweit genutzt worden, so Schaumann. Genaue Abruf-Zahlen liegen noch nicht vor. Bei den Live-Vorführungen in den Kinos konnte Corona-bedingt jeweils nur maximal ein Viertel der Sitzplätze genutzt werden.

"Es war ja aber auch nicht unser Ziel gewesen, die Massen nach Hof zu ziehen. Die Gesundheit stand immer an erster Stelle. Es war uns wichtig, dass hier Filme präsentiert werden konnten – und gleichzeitig haben wir unsere Verantwortung wahrgenommen." Thorsten Schaumann, Filmtage-Chef

Nach jeder Vorführung wurden alle Kinosessel desinfiziert. Ab Donnerstagnachmittag galt auch auf den Plätzen Maskenpflicht. Auch das Publikum lobte das umfangreiche Hygiene-Konzept: "Man fühlt sich sicher, Abstand halten geht hier sehr gut und an die Maske gewöhnt man sich. Denn gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass man Filme, Filmkunst am Leben lässt", meinte ein Zuschauer, eine andere betonte: "Ich bin dankbar, dass es stattfindet, auch wenn eine andere Stimmung herrscht als sonst."

Hofer Filmtage: 125 Filme erstmals in Deutschland gezeigt

Insgesamt erlebten in Hof 125 Spiel- und Dokumentarfilme ihre deutschsprachige Uraufführung. Damit bot das Festival auch in der 54. Auflage vor allem junge Filmemacherinnen und -machern eine Plattform. Mit der Verleihung von verschiedenen Preisen wurden Regie-, Ton- und Produzenten-Leistungen gewürdigt.

© picture alliance/Nicolas Armer

Der künstlerische Leiter der Hofer Filmtage, Thorsten Schaumann, ist zufrieden mit der 54. Auflage des internationalen Filmfests, das unter strengen Corona-Regeln stattfinden musste.

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