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Hof meldet ersten Vogelgrippe-Verdachtsfall | BR24

© pa/dpa

Tote Ente

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    Hof meldet ersten Vogelgrippe-Verdachtsfall

    An einem Teich zwischen Döhlau und Hof-Moschendorf ist eine tote Ente mit dem Vogelgrippe-Erreger H5 entdeckt worden. Der Tierkadaver wird nun im nationalen Seuchenzentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts untersucht.

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    Bei der Untersuchung soll festgestellt werden, ob die Ente mit dem hochansteckenden Subtyp H5N8 infiziert war, wie das Landratsamt Hof mitteilte. Das endgültige Ergebnis liegt voraussichtlich am Montag vor, sagte das Veterinäramt Hof dem Bayerischen Rundfunk.

    Tote Wildvögel melden

    Die Amtstierärzte sind auch am Wochenende erreichbar. Wer einen toten Wasser- oder auch Rabenvogel findet, soll diesen auf keinen Fall berühren, sondern unverzüglich das Veterinäramt des Landkreises Hof unter der Telefonnummer 09281/57-125 informieren.

    Keine unmittelbare Gefahr für Menschen

    Für den hochansteckenden Typ H5N8 der Vogelgrippe sind besonders Wasservögel wie Enten, Gänse und Schwäne empfänglich. Eine Übertragung auf den Menschen gilt laut Mitteilung des Hofer Landratsamts als unwahrscheinlich. Sowohl nach Aussage des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), als auch des Robert-Koch-Instituts (RKI) habe es weltweit noch keine menschliche Infektion mit H5N8 gegeben.

    Sollte sich bei der jetzt entdeckten toten Ente vom Teich bei Döhlau der Verdacht bestätigen, werde das Landratsamt Hof eine weitere Allgemeinverfügung mit Sperrbezirk erlassen.