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Hof hofft auf Geld vom Bund | BR24

© Stadt Hof
Bildrechte: Stadt Hof

Kind mit Schlittschuhen auf Eisbahn

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    Hof hofft auf Geld vom Bund

    Jahrelang war das Projekt in der Diskussion, nun ist es beschlossen: Der sanierungsbedürftige Hofer "Eisteich" wird zu einem Freizeitsport-Zentrum ausgebaut. Zur Finanzierung braucht der Stadtrat allerdings den Bund.

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    Die Generalsanierung der Eisbahn mitsamt Einrichtung eines Skater-Parks und eines Fitnessparcours' hat der Hofer Stadtrat gestern Abend einstimmig beschlossen. Die Zustimmung zu dem 4,5 Millionen-Euro-Projekt fiel den Stadträten trotz leerer Stadtkasse leicht: 90 Prozent der Kosten könnte der Bund übernehmen. Das Bundesbauministerium hat kurzfristig ein aufgestellt, für das sich die Stadt Hof nun mit dem sogenannten "Eisteich" beworben hat.

    Neues Freizeitsport-Zentrum in idealer Lage

    Die Stadt betreibt die städtische Kunsteisbahn "Eisteich" am Fuße des Bürgerparks Theresienstein seit 40 Jahren. Hier besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Gleichzeitig befindet sich am anderen Ende der Stadt seit 15 Jahren ein Skater-Park, an dem ebenfalls gravierende Mängel bestehen. Durch den Umbau könnten diese beiden Anziehungspunkte für Freizeit-Sportler direkt am Eisteich unterhalb des Theresiensteins zusammengefasst werden – ideal gelegen zwischen der Innenstadt, Wohngebieten und den beiden Hochschulen mit 4.000 Studierenden. Der alte Skater-Park würde dann geschlossen.

    Entscheidung Anfang 2016

    Im Hofer Rathaus geht man davon aus, dass durch die Sanierung künftig auch bei den Energiekosten des "Eisteichs" gespart werden könnte: Bisher zahlt die Stadt Hof jährlich rund 200.000 Euro für den Betrieb und die Erhaltung der Kunsteis-Bahn. Immer wieder fallen Reparaturen, beispielsweise an dem maroden Kühlsystem, an. Hier unterstützt der Schwimmverein als Betreiber die Stadt mit Manpower. Zuletzt halfen die Vereinsmitglieder vor dem Start in die aktuelle Wintersaison beim Aufbringen eines neuen Belags.

    Dennoch müssen langfristig die Fixkosten gesenkt werden, damit die Stadt den "Eisteich" dauerhaft erhalten kann. Alles hängt deshalb nun vom neuen Zuschuss-Programm des Bundesbauministeriums ab. Eine Entscheidung aus Berlin wird Anfang 2016 erwartet.