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Hof: Hitzige Debatte über Neubaugebiet "Rosenbühl" | BR24

© BR/Katharina Herkommer

Hitzige Diskussion zum geplanten Neubaugebiet "Rosenbühl" bei einer Bürgerversammlung in Hof.

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Hof: Hitzige Debatte über Neubaugebiet "Rosenbühl"

In Hof erregt das geplante Neubaugebiet "Rosenbühl" die Gemüter. Wegen der anhaltenden Kritik an dem Vorhaben haben sich Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner und Stadtdirektor Franz Pischel einer hitzigen Diskussion mit den Bürgern gestellt.

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Der Hofer Stadtrat hatte dem Bauvorhaben Neubaugebiet "Rosenbühl" bereits Mitte Oktober seine Zustimmung signalisiert. Die Kritik an dem Projekt riss seitdem aber nicht ab. Am Dienstagabend (5.11.19) standen darum der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU) und der für das Bauprojekt verantwortliche Stadtdirektor Franz Pischel den Bürgern bei einer Bürgerversammlung Rede und Antwort.

Zwischenrufe gleich zu Beginn

Es ging heiß her im voll besetzten Postsportheim in Hof: Der Saal war voll, deutlich mehr Kritiker als Befürworter des Bauprojekts waren unter den etwa 200 Besuchern. Noch während der einleitenden Worte von Stadtdirektor Franz Pischel wurden erste Zwischenrufe laut.

"Rosenbühl": Einfluss auf dass Klima noch nicht untersucht

Einer der Hauptkritikpunkte der Projektgegner: Das Neubaugebiet liege auf einer Fläche oberhalb der Stadt, die als Frischluftschneise für die Stadt Hof diene. Als Oberbürgermeister Harald Fichtner vortrug, dass durch das Bauvorhaben keinerlei Beeinträchtigung für das Klima der Stadt zu erwarten sei, wurde er von Zuhörern lautstark der Lüge bezichtigt. Es gebe kein Gutachten, das Auskunft darüber geben könne, ob das geplante Neubaugebiet das Klima der Stadt beeinflussen würde, so die Kritiker. Fichtner stimmte dem zu und versprach, ein solches Gutachten erstellen zu lassen.

Einwände gegen "Rosenbühl" noch bis Dezember möglich

Zudem verwies der Oberbürgermeister darauf, dass noch bis Mitte Dezember Einwände gegen den aktuellen Stand der Planung eingebracht werden könnten. Erst im nächsten Frühjahr wolle der Stadtrat endgültig über das Bauvorhaben abstimmen. Bis dahin seien Nachbesserungen möglich.