BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© dpa-Bildfunk/Kohls
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Kohls

Eine Unwetterzelle mit Starkregen

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Höchste Warnstufe: Schwere Unwetter in Teilen Bayerns

Heftiger Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen: Für Teile Oberbayerns und Schwabens hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung der höchsten Stufe herausgegeben. Der DWD rät, sich nicht im Freien aufzuhalten und Fenster und Türen zu schließen.

Per Mail sharen
Von
  • BR24 Redaktion

Gewitter und starker Regen haben in der Nacht zum Montag in Franken zahlreiche Bäume umgestürzt, Keller überflutet und Brände verursacht. Am Abend und in der Nacht könnte es im Süden Bayerns ähnlich weitergehen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Gewittern in Teilen Schwabens und Oberbayerns.

Es galt zeitweise die Wetterwarnung der höchsten Stufe 4, das bedeutet: extremes Unwetter. Es drohten schwere Gewitter mit heftigem Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, bis zu fünf Zentimeter dicke Hagelkörner und Orkanböen bis 140 km/h, so der DWD. Betroffen ist vor allem die Region südlich von München sowie der Westen Schwabens. Für viele andere Teile des Freistaats galt die zweithöchste Warnstufe.

Es bleibt regnerisch und gewittrig

Am Dienstag bleibe es in der Mitte und im Süden Bayerns regnerisch und gewittrig, sagten die Meteorologen voraus. Die Temperaturen dürften nach den Prognosen des DWD auf Werte zwischen 22 Grad in den Mittelgebirgen und 29 Grad an der unteren Donau zurückgehen.

Schwere Unwetter letzte Nacht in Franken

In Franken hatten Unwetter schon in der Nacht zum Montag für überflutete Keller und Straßen, umgefallene Bäume, Brände und weitere Sachschäden gesorgt. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken sagte, kam es aufgrund des Unwetters im ganzen Regierungsbezirk zu knapp 60 Feuerwehreinsätzen. Es sei eine äußerst unruhige Nacht gewesen.

Der Wildpark Schloss Tambach im Landkreis Coburg musste sogar geschlossen worden. Regen und Sturm verwüsteten das Gelände des Tierpark. Eine Brücke wurde zerstört und große Bäume fielen um. Weite Teile des Tierparks stehen unter Wasser.

In Mittelfranken kam es nach Angaben eines Polizeisprechers vor allem zu überfluteten Kellern und Straßen. Blitzeinschläge sorgten außerdem für kleinere Brände. Verletzte gab es nicht. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg berichtete von rund 60 Einsätzen in der Nacht. Im Nürnberger Stadtteil Wöhrd sei der Dachstuhl eines Hauses in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Zuvor hatten sich bereits die Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht.

© BR
Bildrechte: BR

Gewitter, Windböen und starker Regen haben in Teilen Frankens zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Bei den Notrufen handelte es sich um vollgelaufene Keller oder umgeknickte Bäume. Menschen wurden bei dem jüngsten Unwetter nicht verletzt.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!