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Höchstädter Hausarzt bekommt Schutzmasken von Privatleuten | BR24

© BR/Judith Zacher

Hausarzt Jürgen Arnhardt bekam nach einem BR-Bericht von Privatleuten Schutzmasken.

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    Höchstädter Hausarzt bekommt Schutzmasken von Privatleuten

    Am Dienstag berichtete Hausarzt Jürgen Arnhardt im BR-Interview über sein aktuelles Problem mit knappen Schutzmasken und fehlendem Desinfektionsmittel. Dank der Hilfsbereitschaft von Privatleuten und kleinen Firmen ist der Mangel aktuell behoben.

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    Hausarzt Jürgen Arnhardt aus Höchstädt hatte dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag seine aktuellen Arbeitsbedingungen geschildert. Jedem Arzt in seiner Praxis stand noch genau eine Schutzmaske zur Verfügung. Die eigentlich für den einmaligen Gebrauch gedachten Masken mussten mehrfach verwendet werden. Auch das Desinfektionsmittel war knapp.

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    Spontane Hilfe von Maler und Kosmetikerin

    Auf den BR-Bericht hin haben sich zahlreiche Hörer bei Arnhardt gemeldet. Eine Kosmetikerin aus Gundelfingen und ein Maler nahmen Kontakt auf uns brachten Masken vorbei. Auch zehn Liter Desinfektionsmittel habe ihm ein Mann zur Verfügung gestellt. Eine Hörerin aus Nürnberg habe ihm per Express weitere Masken geschickt, die heute angekommen seien.

    Staatliche Lieferungen lassen weiter auf sich warten

    Eine Frau habe angefragt, ob sie für die Praxis Masken nähen solle. Dieses Angebot habe er dankend abgelehnt, da selbst genähte Masken gegen Corona-Viren nicht ausreichten. Dr. Arnhardt war überwältigt von der Resonanz und dankt allen Spendern. Die staatlich versprochenen Lieferungen seien noch nicht eingetroffen, im Versand sei Schutzkleidung wenn überhaupt nur noch zu horrenden Preisen zu bekommen.