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Höchberger "Post-Räuber" zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt | BR24

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Prozess um den Raubüberfall auf eine Postfiliale in Höchberg

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Höchberger "Post-Räuber" zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt

Der Mann, der 2001 eine Postfiliale in Höchberg überfallen hatte, ist vom Würzburger Landgericht wegen schwerer räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Er hatte damals 120.000 DM erbeutet.

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Der mittlerweile 53-jährige Mann leistet seine Freiheitsstrafe in einer Gesamtstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten ab, da er bereits wegen eines anderen Deliktes im Gefängnis sitzt.

Postmitarbeiterin mit Messer gezwungen, den Tresor zu öffnen

Der Mann hatte 2001 eine Postangestellte mit einem Messer bedroht und sie gezwungen, den Tresor zu öffnen. Er flüchtete mit einer Beute von etwa 120.000 DM. Ein Handabdruck auf einer sogenannten Safebag hatte dazu geführt, dass der Täter nach 18 Jahren aufgrund fortschrittlicher Computertechnik überführt werden konnte. Die damalige Postmitarbeiterin, die heute 63 Jahre alt ist, gab an, seit dem Vorfall nicht mehr arbeiten zu können. Ihre Lebensqualität hätte deutlich abgenommen und durch die Arbeitslosigkeit kämen auch finanzielle Verluste dazu, so die ehemalige Postmitarbeiterin.

Überfall in Höchberg war kein Einzelfall

Der Überfall in Höchberg war der Beginn mehrerer Fälle von schwerer räuberischer Erpressung, für die der Täter bereits verurteilt wurde und für die er momentan seine Haftstraße absitzt. Als Grund für die Überfälle hatte er Geldnot angegeben, die durch seine damalige Ehefrau verursacht worden sei. Aussagen des 53-Jährigen zufolge erhielt sie den Großteil der Beute.