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Freistaat kauft Rhein-Main-Donau Wasserstraßen GmbH | BR24

© BR/Norbert Bauer

Der Freistaat Bayern wird die Rhein-Main-Donau (RMD) Wasserstraßen GmbH erwerben. Ziel des Kaufs sei es, die dort vorhandenen Ingenieurkapazitäten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Donau zu sichern.

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Freistaat kauft Rhein-Main-Donau Wasserstraßen GmbH

Die Staatsregierung will den sanften Ausbau und den Hochwasserschutz an der Donau voranbringen. Um die schnellstmögliche Umsetzung der Maßnahmen sicherzustellen, will die Staatsregierung die Rhein-Main-Donau Wasserstraßen GmbH erwerben.

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Der Freistaat Bayern wird die Rhein-Main-Donau (RMD) Wasserstraßen GmbH erwerben. Dies hat das Kabinett am Dienstag bei seiner Sitzung in München beschlossen. Über den Preis für das seit 1999 eigenständige Unternehmen mit 125 Mitarbeitern wurden zunächst keine Angaben gemacht. Ziel des Kaufs sei es, die dort vorhandenen Ingenieurkapazitäten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Donau zu sichern. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München und betreibt zusätzlich ein zentrales Baubüro in Deggendorf.

Sanfter Donau-Ausbau und Hochwasserschutz werden vorangebracht

Der Ministerrat betonte, dass der Hochwasserschutz bayernweit ausgebaut und beschleunigt werden solle. "Dabei spielt die niederbayerische Donau eine besondere Rolle", hieß es. Ziel sei neben der Umsetzung des sanften Donauausbaus die Verbesserung des Hochwasserschutzes zwischen Straubing und Vilshofen. Der Kauf der RMD solle die schnellstmögliche Umsetzung sicherstellen.

Klimawandel erfordere schnelle Umsetzung des Hochwasserschutzes

Der zügige Ausbau des Hochwasserschutzes sei in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels für die Sicherheit der Bürger und der im Donautal angesiedelten Betriebe unerlässlich. Daher wurde das Umweltministerium beauftragt, die Maßnahmen zur Herstellung eines Hochwasserschutzes an der gesamten bayerischen Donau zu beschleunigen.

Donausbau eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Niederbayern

Mit Gesamtbaukosten von rund 1,4 Milliarden Euro sei der Ausbau der Wasserstraße in Kombination mit der Verbesserung des Hochwasserschutzes von Straubing bis Vilshofen eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Niederbayern, sagt die Staatsregierung. Bis Ende 2019 seien hier bereits 495 Millionen Euro investiert worden. 2020 sollen demnach in diesem Bereich noch mal rund 70 Millionen Euro hinzukommen.