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Hochwasser und Windböen an Heiligabend in Schwaben | BR24

© BR / Katharina Reichart

An der Iller wurde zeitweise Meldestufe 2 erreicht.

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    Hochwasser und Windböen an Heiligabend in Schwaben

    Im Allgäu und im nördlichen Schwaben ist mit höheren Wasserständen zu rechnen. Betroffen sind Iller und Wörnitz. Für die Allgäuer Alpen gilt außerdem eine Lawinenwarnung.

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    Starke Regenfälle und böiger Wind haben den Frühaufstehern in ganz Schwaben einen unruhigen Morgen beschert. Im nördlichen Schwaben gingen bei der Polizei mehrere Fehlalarme wegen des Wetters ein, die letztlich an die Feuerwehr weitergeleitet wurden.

    Prognose des Wasserwirtschaftsamtes

    Wie die Experten vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth voraussagen, liegt der Schwerpunkt im nördlichen Schwaben auf Donau und Wörnitz, hier sind in Donauwörth und Harburg bis Morgen Mittag steigende Pegel zu erwarten. Dort könnte Meldestufe 3 erreicht werden, was bedeutet, dass einige Parkplätze oder Straßen innerhalb der Stadt gesperrt werden müssen.

    Pegel an der Iller steigt

    Besonders unweihnachtlich zeigt sich das Wetter aktuell im Allgäu: Entlang der Iller könnten die Pegel im Laufe des Tages laut Landesamt für Umwelt auf bis zu drei Meter ansteigen. Die Iller, deren Wasserstand dann auch maßgeblich für die Donau wird, hat im Oberlauf bei Sonthofen heute Morgen kurzzeitig Meldestufe 2 erreicht. Für Kempten, Günzburg und Dillingen erwartet das Wasserwirtschaftsamt in Folge ebenfalls höhere Pegel. Bebaute Gebiete seien davon allerdings nicht betroffen.

    Bahnstrecke gesperrt

    Im Allgäu ist wegen der Hochwassergefahr die Strecke zwischen Kempten und Immenstadt für den Bahnverkehr gesperrt, die Alex-Züge werden durch Busse ersetzt. Auf der A7 zwischen Memmingen Süd und Woringen sorgte laut Polizei eine Windböe dafür, dass eine Frau von der Fahrbahn abkam.

    Lawinenwarnung wegen Triebschnee

    Der Lawinenwarndienst hat zudem eine Warnung für die Hochlagen der Allgäuer Alpen ausgegeben, wo sogenannter Triebschnee verbreitet für große Lawinengefahr sorgt. Weil die Temperaturen sinken und sich der Regen damit in Schnee verwandelt, kann sich der Neuschnee nicht mit der bestehenden Schneedecke verbinden. Auf gesicherten Pisten bestehe aber keine Gefahr.