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Bei Aufräumarbeiten steht ein THW-Helfer mit einem Vorschlaghammer in einem vom Hochwasser beschädigten Wohngebiet

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Hochwasser: So half das THW aus Mittelfranken in NRW

Um die Schäden des Hochwassers in Nordrhein-Westfalen zu beseitigen und Anwohner zu unterstützen, waren auch Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW) aus Mittelfranken im Einsatz. Sie brachten ein kleines Stück Normalität zurück.

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Von
  • Nicolas Eberlein
  • Jonas Miller

Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Mittelfranken haben in Orten in vom Hochwasser stark betroffenen Rhein-Erft-Kreis und im Kreis Aachen in Nordrhein-Westfalen die Stromversorgung sichergestellt. Dazu mussten die THW-Kräfte aus Schwabach, Erlangen und Baiersdorf zuvor umfangreiche Pumparbeiten durchführen, heißt es in einer Mitteilung des THW. Demnach brachten die Einsatzkräfte wieder "ein kleines Stück Normalität zurück".

Seniorenheim auspumpen – Kläranlage instand gesetzt

Seit dem vergangenen Freitag ist das THW Erlangen im Katastrophengebiet im Einsatz. Der ursprüngliche Einsatzort – die Steinbachtalsperre – musste kurzfristig geändert werden, die Lage in Erfstadt machte dies nötig. Hier pumpten die Erlanger zunächst das Wasser aus einem Seniorenheim ab. Im Anschluss sorgten sie laut eigenen Angaben dafür, dass die örtliche Kläranlage wieder in Betrieb genommen werden konnte.

Sicherstellen der Stromversorgung

Die Baiersdorfer Einsatzkräfte seien einen Tag nach den Kollegen aus Erlangen angekommen. Mitglieder der Fachgruppe Elektroversorgung kümmerten sich in Stolberg um ausgefallene Trafostationen. Auch das Schwabacher THW war laut Mitteilung in Stolberg im Einsatz. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung kümmerte sich dort um vielfältige Aufgaben, unter anderem um die Sicherstellung der Stromversorgung und das Abpumpen von Kellern und Tiefgaragen. Das THW geht davon aus, dass der Einsatz noch länger dauern werde. Weitere Einsatzkräfte stünden bereit.

So können Sie den Unwetter-Opfern helfen

Die Bilder aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zeigen schlimmste Zerstörungen. Nach dem langsamen Rückzug der Wassermassen wird in den Überschwemmungsgebieten nach und nach das Ausmaß der Schäden sichtbar. Die Aufräumarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Tausende Rettungskräfte sind unter anderem in der Eifel im Einsatz, in Nordrhein-Westfalen halfen mehr als 23.000 Menschen aus. Immer noch wird in den Trümmern weiterhin nach Todesopfern und Verletzten gesucht. Nach dem Westen Deutschlands kämpft nun auch der Süden Bayerns gegen Sturzbäche, Murenabgänge und Hochwasser. Im Berchtesgadener Land stehen Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz. Wer den Betroffenen unter die Arme greifen möchte, kann unter diesen zentralen Spendenkonten helfen:

Aktion Deutschland hilft: Stichwort heißt "ARD / Hochwasser"

DRK: Hochwasser-Spenden-Seite des Deutschen Roten Kreuzes

Stiftung THW: Spenden für das Technische Hilfswerk

© THW

Mittelfränkische THW-Helfer im Einsatz

© THW

Mittelfränkische THW-Helfer im Einsatz

© THW

Mittelfränkische THW-Helfer im Einsatz

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