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Hochwasser-Lage an der Streu entspannt sich | BR24

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Was das Hochwasser im Landkreis Rhön-Grabfeld angeht, so hat sich die Lage an der Streu bei Unsleben entspannt. Der Feuerwehr zufolge war am Vormittag der Höchststand erreicht. Seitdem sinkt der Pegel wieder.

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Hochwasser-Lage an der Streu entspannt sich

Überflutete Wiesen und ein festgefahrenes Auto im Wasser: Nach dem Hochwasser an der Streu im Landkreis Rhön-Grabfeld hat sich die Lage inzwischen wieder entspannt. Probleme hat auch die Fränkische Saale gemacht.

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Von
  • Ralph Wege
  • BR24 Redaktion

Die kritische Hochwasserlage an der Streu im Landkreis Rhön-Grabfeld hat sich entspannt. Das sagte Andreas Weber, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Unsleben, auf Anfrage von BR24. Der Zufluss zur Fränkischen Saale hat am Morgen seinen Höchststand erreicht: 3,30 Meter an der Mess-Station in Unsleben um 8.00 Uhr. Dadurch wurde die höchste Warnstufe 4 von 4 erreicht.

Dämme hielten Hochwasser der Streu zurück

Danach fiel der Pegel der Streu zentimeterweise. Weber hat die Entwicklung online beobachtet. Jede Viertelstunde wird der aktuelle Wasserstand der Pegel-Mess-Station Unsleben im Internet angezeigt. Um 14.00 Uhr lag der Wasserstand bei 3,11 Metern. Das bedeutet Meldestufe 3.

Auto im Wasser festgefahren

Die Gemeinde Unsleben blieb durch Dämme vom Hochwasser verschont. Außerdem wurde am Mittwochabend vorsorglich ein Hochwasser-Tor geschlossen. Laut Weber steckte am Donnerstagmorgen ein Auto auf der Ortsverbindung zwischen Ober- und Mittelstreu fest. Der Fahrer sei in das knietiefe Wasser gefahren und mit seinem Wagen nicht mehr weiter gekommen. Der Mann konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien und blieb unverletzt.

Situation an Saale und Main nicht bedrohlich

Auch an der Fränkischen Saale sinkt das Hochwasser. So betrug der Wasserstand an der Pegelmessstation Salz 4,50 Meter. Dort herrschte dort Meldestufe 3. Die Pegel-Mess-Station Schweinfurt zeigt im Internet an, dass der Main derzeit etwas steigt. Am Mittwoch lag der Wasserstand bei knapp drei Metern. Am Donnerstag um 14.00 Uhr lag er bei 3,28 Metern. Meldestufe 1 wird erst ab vier Metern ausgerufen.

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