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Hochwasser in Ostbayern: Die Lage entspannt sich weiter | BR24

© dpa/Nicolas Armer

Hochwasserlage entspannt sich weiter - Meldestufe 2 an der unteren Donau

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    Hochwasser in Ostbayern: Die Lage entspannt sich weiter

    Regen und Tauwetter im Alpenraum sorgten zuletzt für steigende Pegel an Flüssen und Bächen in Ostbayern. Mittlerweile liegen die Pegelstände gerade mal bei Meldestufe 2 von 4. Höhere Meldestufen werden, laut Landesamt für Umwelt, nicht mehr erreicht.

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    Die Hochwasserlage an der Donau entspannt sich weiter. Wie erwartet erreicht der Scheitel der Hochwasserwelle jetzt Vilshofen.

    Isar (Niederbayern): Meldestufen werden nicht mehr erreicht

    Im Raum Kelheim und Regensburg sind die Pegelstände wieder gesunken, hier gilt nur noch die niedrigste Meldestufe 1. Auch an der Isar in Niederbayern ist die Hochwasserwelle wieder abgelaufen, Meldestufen werden nirgends mehr erreicht.

    Donaufähre weiterhin nicht in Betrieb

    In Straubing wurde der Scheitel der Donauhochwasserwelle am Mittwochabend erwartet. Auch hier kam es nicht zu der Meldestufe 3. Zwischen Straubing und Vilshofen haben die Pegelstände gerade mal die zweite von vier Meldestufen erreicht. Höhere Meldestufen werden dem Landesamt für Umwelt zufolge nicht erreicht werden. Der Betrieb der Donaufähre "Posching" zwischen Stephansposching (Lkr. Deggendorf) und Mariaposching (Lkr. Straubing-Bogen) ist wegen dem Hochwasser trotzdem eingestellt worden. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen mitteilt, kann die "Posching" voraussichtlich bis Freitag nicht fahren.

    Neuer Isar-Seitenarm schon geflutet

    Das Februarhochwasser hat dazu geführt, dass der neuangelegte Seitenarm der Isar bei Landau frühzeitig geflutet wurde. Wie das Wasserwirtschaftsamt Landshut mitteilt, war die gezielte Flutung des renaturierten Seitenarms eigentlich für Anfang März vorgesehen. Doch die ansteigende Hochwasserwelle hat den provisorisch aufgeschütteten Kiesdamm überströmt und den neuen Seitenarm bereits probegeflutet.

    Leichte Schäden durch Flutung

    Zu diesem Zeitpunkt hatte das Wasserwirtschaftsamt nach eigenen Angaben aber bereits beschlossen, den Kiesdamm zu öffnen, um den Druck der Hochwasserwelle abzuschwächen. Durch die unerwartete Flutung sind leichte Schäden entstanden. So wurden zum Beispiel gelagerte Kiesmengen für Kiesbänke und Flachwasserzonen an andere Bereiche geschwemmt. Arbeiter waren laut Wasserwirtschaftsamt nicht in Gefahr, die Arbeiten wurden rechtzeitig eingestellt. Für die Baustelle besteht weiterhin ein absolutes Betretungsverbot. Wenn das Wasser zurückgegangen ist, sollen die Arbeiten wiederaufgenommen werden.