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HIV-Testwoche startet: auch Veranstaltungen in der Oberpfalz | BR24

© pa/dpa/Britta Pedersen

Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab. (Symbolbild)

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    HIV-Testwoche startet: auch Veranstaltungen in der Oberpfalz

    Auch die Oberpfalz beteiligt sich an der siebten HIV-Testwoche Bayern. Unter dem Motto "Test jetzt" bieten dabei Gesundheitsämter, Aids-Beratungsstellen und -Hilfen neben ihren regelmäßigen Angeboten Gelegenheit, sich auf HIV testen zu lassen.

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    Vom 25. November bis zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember findet in Bayern bereits zum siebten Mal die HIV-Testwoche statt. Dabei bieten Gesundheitsämter und Aids-Beratungsstellen an, sich auch außerhalb der üblichen Angebote auf HIV testen zu lassen.

    Testmöglichkeiten in der Oberpfalz

    So bietet zum Beispiel das Gesundheitsamt Schwandorf außerhalb der regulären Öffnungszeiten an, kostenlos und anonym HIV-Tests durchzuführen. Termine sind vom 25. bis 28. November jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, und am 29. November von 8 bis 12 Uhr. Interessierte sollen sich unter 09431/471600 anmelden.

    Im Gesundheitsamt Tirschenreuth werden im Rahmen der Aktionswoche ebenfalls HIV-Tests kostenlos und anonym durchgeführt - am 28. November von 14 bis 17 Uhr. Außerdem bietet das Gesundheitsamt in dieser Zeit auch eine AIDS-Beratung an.

    Am Welt-Aids-Tag, den 1. Dezember, dreht sich bei der Aids-Beratungsstelle Oberpfalz in Regensburg alles rund um die HIV-Prävention. Unter anderem werden Kurzvorträge zu Heimtests und dem HIV-Schutzmedikament PrEP gehalten, Kurzfilme gezeigt und im Anschluss daran kostenlose HIV-Selbsttests verteilt. Die Veranstaltung geht von 17 bis 19 Uhr in der Filmgalerie im Leeren Beutel, Bertholdstraße 9 in Regensburg.

    Früherkennung von HIV ist wichtig

    Wer früh einen HIV-Test macht und ein positives Ergebnis bekommt, kann trotzdem meist gut weiterleben. Medikamente helfen, den Ausbruch von Aids zu vermeiden. Infizierte in Behandlung haben inzwischen die gleiche Lebenserwartung wie Nicht-Infizierte. Das heißt, die Immunschwäche zählt mittlerweile zu den chronischen Krankheiten und führt nicht mehr zwangsläufig zum Tod.