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Gewitter, Windböen und starker Regen haben in Teilen Frankens zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Bei den Notrufen handelte es sich um vollgelaufene Keller oder umgeknickte Bäume. Menschen wurden bei dem jüngsten Unwetter nicht verletzt.

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Hitzewelle beendet: Bayern übersteht Unwetter ohne große Schäden

In der Nacht haben sich zahlreiche Gewitter über Bayern entladen. Vor allem in Franken mussten Einsatzkräfte wegen vollgelaufener Keller und Schäden durch Windböen ausrücken. Die Warnungen vor extremen Unwettern bewahrheiteten sich zum Glück nicht.

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Von
  • Martin Jarde
  • Silva Schreiner
  • Lasse Berger
  • Eleonore Birkenstock

Mit Gewittern und Starkregen ist in Bayern die erste Hitzewelle des Sommers zu Ende gegangen. Besonders schwere Unwetter vor denen der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch gestern gewarnt hatte, blieben dem Freistaat aber zum Glück erspart.

Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume in Mittelfranken

In Mittelfranken kam es zu mehreren Einsätzen der Feuerwehren wegen Gewitter und Starkregen. Vor allem mussten vollgelaufener Keller leergepumpt und umgestürzter Bäume, die auf Fahrbahnen lagen, beseitigt werden. Das teilte die Integrierte Leitstelle (ILS) Nürnberg auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit. Auch am Montagmorgen würden noch Einsätze wegen Bäumen auf Straßen laufen, sagte ein Sprecher.

Überflutete Straßen im Raum Nürnberg

Es habe wegen des Gewitters auch überflutete Straßen im Raum Nürnberg gegeben, erklärte die Polizei. Im südlichen Mittelfranken hat es dagegen nur wenige Einsätze gegeben, so die zuständige Integrierte Leitstelle. In den Landkreisen Weißenburg Gunzenhausen, Roth und im Raum Schwabach seien hauptsächlich vollgelaufene Keller gemeldet worden.

100 Notrufe wegen Unwetter in Oberfranken

In Oberfranken sind in der Nacht zum Montag mehr als 100 Notrufe aufgrund des Unwetters eingegangen. Wie Sprecher verschiedener Integrierten Leitstellen dem BR auf Nachfrage erklärten, handelte es sich dabei meist um vollgelaufene Keller oder umgeknickte Bäume. Verletzte habe es aufgrund des Gewitters und der Sturmböen keine gegeben.

Während die Nacht in den Großräumen rund um Hof und Bayreuth verhältnismäßig ruhig verlief, musste die Feuerwehr in den Regionen rund um Coburg und Bamberg insgesamt 40 vollgelaufene Keller auspumpen.

Lage in Unterfranken "überschaubar"

Die ILS Würzburg bezeichnete die Auswirkungen des Unwetters gegenüber dem BR als "überschaubar". Bisher musste die Feuerwehr laut ILS nur zu zwei Einsätzen im Landkreis Würzburg ausrücken, beide Male wegen eines überlaufenden Kellers. Ähnliches berichtet auch die ILS Schweinfurt: Im Landkreis gab es nur einen einzigen Keller in der Gemeinde Wipfeld, der wegen des Starkregens unter Wasser stand.

In Kleinostheim ist am Montag gegen 1.50 Uhr ein Blitz in das Dach einer Doppelhaushälfte eingeschlagen. Der Dachstuhl fing daraufhin Feuer. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und ein Übergreifen des Feuers auf die andere Doppelhaushälfte verhindern. Verletzt wurde niemand.

Im Rest von Bayern waren die Auswirkungen des Unwetters kaum zu spüren. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte wurden nur vereinzelt zu Einsätzen gerufen.

Deutscher Wetterdienst warnt vor kräftigen Gewittern am Montag

Der DWD warnt auch weiterhin vor kräftigen Gewittern im Freistaat. Von Montagnachmittag bis in die Nacht hinein kann es vereinzelt außerdem zu Unwettern kommen, wie die Meteorologen mitteilten. Dabei seien Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde möglich. Die größte Gefahr sieht der DWD für den Süden und die Mitte Bayerns.

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