Am Montag lieferte die Fernwasserversorgung Franken mehr als 60 Millionen Liter Trinkwasser aus.

Am Montag lieferte die Fernwasserversorgung Franken mehr als 60 Millionen Liter Trinkwasser aus.

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Karl-Josef Hildenbrand
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    Hitze in Franken treibt Trinkwasserbedarf nach oben

    Hitze in Franken treibt Trinkwasserbedarf nach oben

    Fast ganz Bayern ächzt derzeit unter starker Hitze, auch Unter- und Mittelfranken sind stark betroffen. Das zeigt sich auch beim Wasserbedarf, der zu Wochenbeginn Spitzenwerte erreichte.

    Die Hitze lässt in Unter- und Mittelfranken auch den Verbrauch an Trinkwasser steigen. So teilte die Fernwasserversorgung Franken mit, dass am Montag mehr als 60 Millionen Liter Wasser an die kommunalen Kunden verteilt wurden.

    Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt sonst bei 45 Millionen Litern, normale Sommertage zwischen 50 und der nun überschrittenen Grenze von 60 Millionen Litern. Der Betreiber hat laut Mitteilung 166 kommunale Kunden in Unter- und Mittelfranken.

    Wasserversorger rät zum Wassersparen

    Theoretisch könnte der Trinkwasserversorger nach eigenen Angaben auch noch höheren Bedarf stillen. Bis zu 109 Millionen Liter seien technisch und rechtlich gesichert. Zu unvermeidbaren Störungen könne es lokal, etwa durch Rohrbrüche, jedoch immer wieder kommen.

    Die Fernwasserversorgung Franken mahnt zum sorgsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. In einer aktuellen Mitteilung rät sie etwa zu wassersparenden Armaturen in Küche, Toilette und Bad, zum effizienten Waschen, Geschirrspülen und Gießen sowie etwa zur Nutzung von Autowaschanlagen statt der Wäsche zu Hause.

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