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Bildrechte: Andreas Pross

Im Landkreis Bamberg sind Spuren einer bislang unbekannten Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt worden.

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    Hirschaid: Archäologen entdecken 3.000 Jahre alte Siedlung

    Seitdem bei Bauarbeiten geschichtliche Funde aus der Steinzeit gemacht worden sind, forschen Archäologen auf einer Ackerfläche im Landkreis Bamberg. Nun haben die Wissenschaftler Spuren einer Siedlung entdeckt, die etwa 3.000 Jahre alt sein sollen.

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    Von
    • Lasse Berger

    Archäologen haben im Landkreis Bamberg Spuren einer vermutlich 3.000 Jahre alten Siedlung ausgegraben. Der zuvor unentdeckte Ort ist in etwa so groß wie zwei Fußballfelder, teilt der Archäologe Andreas Pross mit, dessen Büro die Ausgrabungen leitet.

    Hirschaid: Archäologen stoßen auf Pfosten und Keramik aus der Bronzezeit

    Die Forscher untersuchen derzeit die gefundenen Pfosten, mithilfe derer festgestellt werden kann, wie groß die Häuser damals waren. Fest steht bereits, dass eine ausgegrabene Keramik auf die sogenannte Urnenfelderkultur zurückdatiert werden kann und aus der Bronzezeit stammt. Bis 800 vor Christus haben Menschen demnach die Toten auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Knochenreste und Asche wurden anschließend unter anderem in Urnen aus Ton vergraben.

    Die archäologischen Funde sind im Zuge von Bauarbeiten für ein neues Gewerbegebiet entlang der Autobahn A73 entdeckt worden. Die Forscher sind bereits seit Oktober vergangenen Jahres mit den Ausgrabungen auf den Ackerflächen beschäftigt.

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