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Hindernisse: Warnung vor Schlauchbootfahrten auf der Isar | BR24

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Die Isar hat aktuell viel Wasser, offiziell aber noch kein Hochwasser. Dennoch warnt die Wasserwacht davor, in den kommenden Tagen Boot zu fahren.

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Hindernisse: Warnung vor Schlauchbootfahrten auf der Isar

Die Isar hat aktuell viel Wasser, offiziell aber noch kein Hochwasser. Dennoch warnt die Wasserwacht davor, in den kommenden Tagen auf der Isar Boot zu fahren.

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Schlauchbootfahren auf der Isar ist im Moment lebensgefährlich. Denn der Wasserstand ist erheblich gestiegen. Grund sind die Regenfälle in den letzten Tagen. An Wehren und sonstigen Einbauten ist die Gefahr von Wasserwalzen sehr groß, warnt die Wasserwacht München Mitte.

Ab sofort Lebensgefahr

Die Wasserwacht weist darauf hin, dass Lebensgefahr nicht erst dann besteht, wenn offiziell vor Hochwasser gewarnt wird, sondern bereits deutlich früher. Offiziell verboten ist das Befahren der Isar südlich von München zwischen Einöd vor der Tattenkofener Brücke und der Marienbrücke in Wolfratshausen. Durch das Hochwasser wurden hier Kabelleitungen zerstört. Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen warnt vor Gefahren unter der Wasserlinie, etwa vor freischwimmenden Rohrleitungen.

Angeschwemmter Baum unter der Wasseroberfläche

Ebenfalls gesperrt ist die Isar im Abschnitt zwischen der Dürnsteiner Brücke bei Schäftlarn und dem Kraftwerk Mühltal bei Straßlach. Ein angeschwemmter Baum liegt nach wie vor unter der Wasseroberfläche quer im Fluss und konnte wegen des gestiegenen Wasserstandes bislang nicht entfernt werden. Nach Angaben der beauftragten Spezialfirma kann der Baum frühestens am Freitag beseitigt werden. Das Fahrverbot bleibt also vorerst bestehen.