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Hilfsorganisation "Sea Eye" startet neue Rettungsmission | BR24

© Sea Eye

Die "Alan Kurdi" ist wieder unterwegs: Am Freitag soll das Schiff im Einsatzgebiet eintreffen.

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    Hilfsorganisation "Sea Eye" startet neue Rettungsmission

    Anfang August war das Regensburger Rettungsschiff "Alan Kurdi" zum letzten Mal im Mittelmeer unterwegs. Damals wurden 40 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Jetzt sind die Regensburger wieder unterwegs.

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    Mitglieder der Regensburger Seenotrettungsorganisation "Sea Eye" sind erneut zur Rettung schiffsbrüchiger Flüchtlinge im Mittelmeer gestartet. Das Rettungsschiff "Alan Kurdi" ist am Montagabend vom spanischen Castellon in Richtung Libyen aufgebrochen, wie die Organisation mitteilt. Das Einsatzgebiet wird die "Alan Kurdi" voraussichtlich am Freitag erreichen.

    Probleme beim letzten Einsatz

    Die "Alan Kurdi" war zuletzt Anfang August auf einer Rettungsmission. Damals wurden 40 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Malta hatte dem deutschen Rettungsschiff anschließend das Anlegen verweigert. Stattdessen holte die Küstenwache die Schiffbrüchigen von Bord der "Alan Kurdi" in internationalen Gewässern ab und brachte sie in die Hauptstadt Valletta. Anschließend war das Schiff aus der Rettungszone vor Libyen abgezogen und nach Spanien gefahren.

    14.000 Schiffbrüchige in vier Jahren

    Die 2015 in Regensburger gegründete Hilfsorganisation "Sea Eye" hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Schiffen im Mittelmeer mehr als 14.000 Menschen aus Seenot gerettet.