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Hilfsorganisation "Sea-Eye" klagt gegen Festsetzung von Schiff | BR24

© Fabian Heinz/Sea-Eye
Bildrechte: Fabian Heinz/Sea-Eye

Bereits im Mai war die "Alan Kurdi" im Hafen in Palermo auf Sizilien festgesetzt worden.

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    Hilfsorganisation "Sea-Eye" klagt gegen Festsetzung von Schiff

    Die Seenotretter der Regensburger Hilfsorganisation "Sea-Eye" klagen gegen die Festsetzung des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" in Italien. Seit Oktober liegt das Schiff im Hafen von Olbia auf Sardinien - Behörden untersagen das Auslaufen.

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    Von
    • Corinna Ballweg
    • BR24 Redaktion

    Die Regensburger Seenotregungsorganisation "Sea-Eye" hat am Dienstag in Italien Klage gegen die Festsetzung ihres Rettungsschiffs "Alan Kurdi" eingereicht. Das geht aus einer Mitteilung der Verantwortlichen der Organisation hervor. Demnach soll ein Verwaltungsgericht in Cagliari – der Hauptstadt Sardiniens – nun in einem Eilverfahren entscheiden, ob das Vorgehen rechtens ist.

    Behörden: Festsetzung wegen Sicherheitsmängeln

    Die "Alan Kurdi" hatte im September mit 125 Menschen an Bord, die aus Seenot geretteten wurden, Sardiniens Hafenstadt Olbia angesteuert. Im Oktober untersagten die italienischen Behörden ein erneutes Auslaufen. Sie begründeten dies unter anderem mit erheblichen Sicherheitsmängeln. Seitdem liegt das Schiff im Hafen.

    Weitere Inspektionen verweigert?

    Die Hilfsorganisation bezeichnet die Haltung der italienischen Küstenwache als "politisch motiviert". Erklärungen deutscher Fachbehörden, dass die beanstandeten Mängel behoben seien, würden nicht anerkannt.

    Nach Angaben von "Sea-Eye" verweigerte die Küstenwache zuletzt weitere Inspektionen zur Beendigung der Festsetzung. Die "Alan Kurdi" war bereits im Mai im Hafen von Palermo auf Sizilien festgesetzt worden.

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