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Hildburghausen bleibt Spitzenreiter bei Corona-Inzidenzwert | BR24

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Der thüringische Landkreis Hildburghausen hat derzeit den höchsten Inzidenzwert Deutschlands. In Coburgs Nachbarlandkreis müssen ab Anfang der Woche Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Was bedeutet das für die Menschen in Coburg?

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Hildburghausen bleibt Spitzenreiter bei Corona-Inzidenzwert

Der Corona-Inzidenzwert ist in Coburgs Nachbarlandkreis Hildburghausen auf 482,6 gestiegen. In keiner anderen Region in Deutschland infizierten sich in den vergangenen sieben Tagen mehr Personen mit dem Coronavirus als in dem thüringischen Landkreis.

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Von
  • Richard Padberg

Der Landkreis Hildburghausen in Südthüringen weist mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von 482,6 pro 100.000 Einwohner den höchsten Wert in Deutschland auf. Gestern lag der Wert noch bei 395,6. Er ist also erneut angestiegen. Der Landkreis wird deshalb eine neue Allgemeinverfügung veröffentlichen, die Auswirkungen auch auf den Nachbarlandkreis Coburg in Oberfranken haben wird. Wie Hildburghausens Landrat Thomas Müller (CDU) dem Bayerischen Rundfunk sagte, werden die Schulen und Kindergärten in dem thüringischen Landkreis ab Mittwoch für fünf Tage geschlossen.

Corona-Tests starten nächste Woche in Hildburghausen

Ab Dienstag kommender Woche sollen dann alle Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder, Lehrpersonal und Erzieherinnen und Erzieher mit Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. Negativ getestete Personen können ab dem Folgetag die jeweilige Einrichtung wieder besuchen. Dies gelte auch für Kinder, Jugendliche und Beschäftigte, die beispielsweise aus dem bayerischen Nachbarlandkreis Coburg nach Hildburghausen in Schulen oder Kindergärten komme.

Testergebnis im Nachbarlandkreis Coburg vorzeigen

Auch Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Hildburghausen, die eine Einrichtung in einem Nachbarlandkreis wie Coburg besuchen, sollen sich im Landkreis Hildburghausen testen lassen, um am Arbeitsplatz einen Test vorweisen zu können, so Landrat Müller.

Ohne Test kein Schulbesuch im Nachbarlandkreis

Nehme man nicht an den Schnelltests teil, dürfe man die Schulen und Kindergärten im Landkreis Hildburghausen bis zum 13. Dezember nicht mehr besuchen. Die Notbetreuung sei bereits ab Mittwoch sichergestellt, so der Landrat weiter. Außerdem sollen weitere Einschränkungen gelten, wie beispielsweise strengere Kontaktbeschränkungen und eine Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

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Bayern 1-Moderator Jürgen Lassauer im Gespräch mit BR-Korrespondent Richard Padberg in Coburg über den stark angestiegenen Corona-Inzidenzwert im Nachbarlandkreis Hildburghausen in Thüringen.

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