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Mittelfranken: Hier kommt es zur Stichwahl | BR24

© picture alliance/dpa

Hand mit Wahlschein an Wahlurne

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Mittelfranken: Hier kommt es zur Stichwahl

In 15 mittelfränkischen Städten kommt es am 29. März zur Stichwahl, zum Beispiel in Ansbach und Erlangen. Auch im Landkreis Ansbach wird erneut gewählt. Hier ein Überblick.

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Altdorf

Nach dem Rückzug des langjährigen Bürgermeisters Erich Odörfer von der CSU kommt es am 29. März zur Stichwahl zwischen Martin Tabor (SPD) und Thomas Kramer (CSU). Tabor erzielte 33,6 Prozent der Stimmen, Kramer kam auf 28,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,8 Prozent.

Stadt Ansbach

Oberbürgermeisterin Carda Seidel (parteilos) blieb bei der Oberbürgermeisterwahl mit 31,4 Prozent der Stimmen hinter ihrem CSU-Herausforderer Thomas Deffner zurück. Deffner erzielte 36,1 Prozent und zwingt die Amtsinhaberin in zwei Wochen in die Stichwahl. Verwirrung hatte es zunächst um die Wahlbeteiligung gegeben. Zunächst war auf der offiziellen Ergebnisseite der Stadt im Internet von nur gut 35 Prozent die Rede. Tatsächlich habe die Wahlbeteiligung bei 50,2 Prozent gelegen, bestätigte eine Stadtsprecherin dem Bayerischen Rundfunk auf Nachfrage. Damit lag die Wahlbeteiligung in Ansbach um einen Prozentpunkt höher als noch bei der Wahl 2014 (49,2 Prozent).

Landkreis Ansbach

Amtsinhaber Jürgen Ludwig (CSU) hat die absolute Mehrheit nicht erreicht. 2012 wurde der Politiker noch mit 60,3 Prozent der Stimmen zum Landrat gewählt. Nun muss er in der Stichwahl gegen Jürgen Seifert von den Freien Wählern antreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,3 Prozent.

Bad Windsheim

Bürgermeister Bernhard Kisch (CSU) muss deutliche Verluste hinnehmen. Er erzielte 35,8 Prozent. Sein Herausforderer Jürgen Heckel (Windsheimer ins Rathaus) erreichte 39,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,8 Prozent. Kisch ist stichwahlerprobt. Bereits bei der letzten Kommunalwahl in Bad Windsheim konnte er sich erst im zweiten Anlauf durchsetzen.

Erlangen

Auch in Erlangen konnte sich kein Kandidat auf Anhieb durchsetzen. CSU-Herausforderer Jörg Volleth konnte 35,4 Prozent der Stimmen holen und zwingt Amtsinhaber Florian Janik (SPD) in die Stichwahl. Janik holte 39,2 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,8 Prozent.

Feucht

In Feucht war CSU-Bürgermeister Konrad Rupprecht (CSU) nach 24 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten. CSU-Kandidat Oliver Sigl bekam 39,9 Prozent der Stimmen und muss in der Stichwahl gegen den SPD-Politiker Jörg Kotzur antreten. Kotzur erzielte 38,2 Prozent der Stimmen.

Herzogenaurach

Die absolute Mehrheit knapp verfehlt hat Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (SPD). Er kam auf 48,8 Prozent und tritt nun gegen Sabine Hanisch von der CSU an, die 18,8 Prozent der Stimmen holte. Die Wahlbeteiligung lag mit 61,8 Prozent um 4,8 Prozentpunkte höher als bei den Wahlen 2014.

Lauf an der Pegnitz

Der Bürgermeister von Lauf, Benedikt Bisping (B90/ Die Grünen), muss in zwei Wochen zur Stichwahl antreten. Sein Gegner wird dann Thomas Lang von den Freien Wählern (FW) sein. Er ist der dritte Bürgermeister der Stadt. Der 52-jährige Benedikt Bisping ist der dienstälteste Bürgermeister der Grünen in einer bayerischen Stadt. Er muss nun zum dritten Mal in eine Stichwahl: Vor zwölf Jahren gewann er gegen den CSU-Amtsinhaber, vor sechs Jahren trat er wieder gegen einen CSU-Kandidaten an. 2014 erlangte Bisping im ersten Wahlgang 38,5 Prozent, in der aktuellen Wahl kam er auf 46 Prozent. Sein Konkurrent um das Bürgermeisteramt, Thomas Lang, bekam 29,2 Prozent der Wählerstimmen.

Langenzenn

Für Bürgermeister Jürgen Habel von der CSU hat es bei dieser Wahl nicht auf Anhieb gereicht. Hatte er 2014 noch 63,1 Prozent, kommt er dieses Mal nur auf 42,2 Prozent und muss gegen die Kandidatin der SPD, Melanie Plevka, mit 25,1 Prozent in die Stichwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,5 Prozent.

Nürnberg

In Nürnberg haben die Kandidaten von CSU und SPD nahezu gleich viele Stimmen bekommen. Nach dem Rückzug von Ulrich Maly schickte die im Rathaus regierende SPD den 35-Jährigen Sebastian Brehm ins Rennen. Der kandidierte gegen Marcus König (CSU) und Verena Osgyan (Grüne). Am 29. März kommt es zur Stichwahl zwischen Brehm gegen König.

Roßtal

Da Bürgermeister Johann Völkl nicht mehr angetreten war, schickte die SPD Rainer Gegner ins Rennen. Er kam auf 42,6 Prozent und muss nun in der Stichwahl gegen die CSU-Politikerin Renate Krach antreten. 66,3 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

Rothenburg ob der Tauber

Nach dem Rückzug des parteilosen Oberbürgermeisters Walter Hartl konnte sich auf Anhieb kein Kandidat durchsetzen. Nun kommt es zur Stichwahl zwischen Markus Naser von der Freien Rothenburger Vereinigung (FRV) und der CSU-Politikerin Martina Schlegl. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,9 Prozent deutlich höher als bei der Wahl 2014 (44,6 Prozent).

Schwabach

In Schwabach war Oberbürgermeister Matthias Thürauf (CSU) nicht mehr angetreten. Der Kandidat der Christsozialen, Michael Fraas, blieb mit 37,5 Prozent der Stimmen deutlich hinter der absoluten Mehrheit zurück. Peter Reiß von der SPD erzielte 34,8 Prozent. Beide ziehen in die Stichwahl ein. Bemerkenswert ist die niedrige Wahlbeteiligung. Sie lag bei 47,8 Prozent.

© BR

Die Schwabacher OB-Kandidaten Michael Fraas (CSU) und Peter Reiß (SPD) sprechen mit dem Bayerischen Rundfunk über das Wahlergebnis 2020.

Stein

Seit 2008 regiert Kurt Krömer (Steiner Bürger-Gemeinschaft) im Rathaus von Stein. Mit 47,6 Prozent der Stimmen hat er die absolute Mehrheit knapp verfehlt. Bertram Höfer von der CSU kam auf 29,2 Prozent und tritt nun am 29. März in der Stichwahl gegen Krömer an. Bei der letzten Kommunalwahl hatte Krömer 57,6 Prozent der Stimmen geholt.

Weißenburg

Um Haaresbreite hat Oberbürgermeister Jürgen Schröppel (SPD) die absolute Mehrheit verpasst. 49,5 Prozent der Wählerinnen und Wähler gaben ihm die Stimme. Sein Herausforderer Tobias Kamm von der CSU kam auf 46,1 Prozent. Schröppel ist seit zwölf Jahren Rathaus-Chef, nun muss er in die Stichwahl. Bei der Kommunalwahl 2014 kam er auf 54,3 Prozent.

Zirndorf

In Zirndorf hat Amtsinhaber Thomas Zwingel (SPD) 42,9 Prozent der Stimmen geholt. Sein CSU-Herausforderer Bernd Klaski bekam 28,4 Prozent der Stimmen. 2014 war Zwingel noch mit 57,1 Prozent der Stimmen gewählt worden, nun muss er am 29. März in die Stichwahl.

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