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Hier gelten verschärfte Corona-Regeln in Oberfranken | BR24

© picture alliance/Fotostand/K. Schmitt

Steht die Corona-Ampel für Städte und Landkreise auf Gelb, Rot oder Dunkelrot, greifen verschiedene Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

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    Hier gelten verschärfte Corona-Regeln in Oberfranken

    In Bayreuth und Bamberg und in den Landkreisen Lichtenfels, Kulmbach und jetzt auch Kronach zeigt die Corona-Ampel des Bayerischen Gesundheitsministeriums Dunkelrot. Für acht Kommunen steht sie auf Rot. Eine Übersicht zeigt, wo welche Regeln gelten.

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    +++ Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert +++

    Wie überall in Bayern, steigt auch in Oberfranken die Zahl der Corona-Neuinfektionen. Mit einem Inzidenzwert von 108,69 (Stand: 01.11.20) liegt Oberfranken insgesamt über dem Grenzwert von 100 zur dunkelroten Corona-Ampel, aber noch unter dem bayerischen Durchschnittswert von 125,85. Der folgende Überblick listet alle oberfränkischen Kommunen auf, die die Grenzwerte von 35, 50 und 100 Neuinfektionen bereits überschritten haben.

    Dunkelrot: Inzidenzwert über 100

    Bei einem Inzidenzwert von über 100 in Städten und Landkreisen, steht die Corona-Ampel im Regelfall auf Dunkelrot. Die Ampelstufe "Dunkelrot" bedeutet, dass Veranstaltungen aller Art nur noch mit maximal 50 Personen stattfinden dürfen und die Sperrstunde auf 21 Uhr vorverlegt wird. Bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum dürfen maximal fünf Personen oder zwei Hausstände zusammen kommen.

    Das betrifft in Oberfranken (Stand: 01.11.20) folgende Landkreise und kreisfreie Städte:

    • Stadt Bayreuth
    • Stadt Bamberg
    • Landkreis Lichtenfels
    • Landkreis Kulmbach
    • Landkreis Kronach

    Rot: Inzidenzwert über 50

    In Städten und Landkreisen, in denen der Inzidenzwert von 50 überschritten wird, steht die Corona-Ampel im Regelfall auf Rot. Eine rote Ampel bedeutet, dass sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige aus höchstens zwei Haushalten treffen dürfen. Außerdem müssen Schüler aller Jahrgangsstufen und Lehrkräfte auch während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. In der Gastronomie gilt zudem eine Sperrstunde ab 22 Uhr.

    Das betrifft in Oberfranken (Stand: 01.11.20) folgende Landkreise und kreisfreie Städte:

    • Landkreis Bamberg
    • Stadt Coburg
    • Landkreis Coburg
    • Landkreis Bayreuth
    • Landkreis Hof
    • Landkreis Wunsiedel
    • Landkreis Forchheim
    • Stadt Hof

    Gelb: Inzidenzwert über 35

    In Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, steht die Corona-Ampel im Regelfall auf Gelb. Eine gelbe Ampel bedeutet, dass private Feiern und Kontakte dort auf die Angehörigen zweier Haushalte oder maximal auf zehn Personen beschränkt sind. In den weiterführenden Schulen müssen Schüler und Lehrer ab der fünften Klasse auch während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. In der Gastronomie gibt es eine Sperrstunde ab 23 Uhr.

    Das betrifft in Oberfranken (Stand: 01.11.20) folgende Landkreise und kreisfreie Städte:

    Derzeit liegt der Inzidenzwert für alle oberfränkischen Landkreise und kreisfreien Städte über 50 oder 100.

    💡 Warum gibt es Abweichungen in den Inzidenzzahlen?

    Die 7-Tage-Inzidenz, die gerade bei steigenden Corona-Infektionszahlen wichtig wird, gibt an, wie viele Infektionen pro 100.000 Einwohner im Verlauf der vergangenen sieben Tage festgestellt wurden.

    Die Gesundheitsämter der Kommunen melden dabei ihre aktuellen Zahlen täglich an die Landeszentralen. In Bayern ist das das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Landesämter wiederum melden ihre Zahlen an das Robert-Koch-Institut (RKI).

    Durch den Meldeprozess kommt es zu kleinen Verzögerungen und zeitweise unterschiedlichen Zahlenangaben. So ist es möglich, dass eine Institution noch eine ältere Inzidenzzahl online ausweist, während an anderer Stelle bereits neuere Zahlen bekannt gegeben werden. (Erklärt von Heike Westram, BR Wissen)

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