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Heute wird das neue Staatsarchiv in Landshut eröffnet | BR24

© BR/Andreas Mack

Das neue Staatsarchiv in Landshut

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    Heute wird das neue Staatsarchiv in Landshut eröffnet

    Vier Jahre nach der Grundsteinlegung wird heute das neue Staatsarchiv in Landshut eröffnet. Anlass für den Bau des rund 24 Millionen Euro teuren Projekts war Platzmangel am bisherigen Lagerort in der nicht weit entfernten Burg Trausnitz.

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    "Archive sind das Gedächtnis unserer Gesellschaft und vermitteln zugleich Heimatbewusstsein und Identität - das Staatsarchiv Landshut ist das Gedächtnis Niederbayerns", sagte Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) im Vorfeld.

    Ursprünglich war die Eröffnung des neuen Archivs bereits für 2015 geplant, jedoch verhinderten bauliche Verzögerungen, den Zeitplan einzuhalten.

    Besucher können Archiv nutzen

    In Bayern gibt es neben dem Hauptstaatsarchiv in München noch acht weitere Staatsarchive. Mit dem Umzug an den neuen Standort soll Besuchern die Nutzung des Archivs leichter gemacht werden.

    Das neue Staatsarchiv beherbergt laut Ministerium rund 2,6 Millionen Dokumente vom hohen Mittelalter bis in die Gegenwart: Urkunden, Karten, Pläne, Verwaltungsakten - und das auf 18.000 Regalmetern. "Nach den derzeitigen Erwartungen sind die Magazine des Neubaus für einen Zeitraum von einem halben Jahrhundert ausgelegt", sagte Spaenle. Das Archiv biete sehr gute konservatorische Bedingungen, einen modernen Lesesaal sowie Räumlichkeiten für Ausstellungen und besondere Veranstaltungen.