© BR/Fabian Schmerbeck

Das erste Objekt für das Museum der Bayerischen Geschichte - ein Lokomobil

Im künftigen Museum der Bayerischen Geschichte beginnt heute der Aufbau der Dauerausstellung. Das erste Objekt ist schon da und wird heute offiziell vorgestellt: ein sogenanntes Lokomobil. Dabei handelt es sich um eine Dampfmaschine, die vor rund 100 Jahren in der Landwirtschaft zum Dreschen eingesetzt wurde.

Bauarbeiten sind noch voll im Gange

Mit Hilfe eines Schwerlastkrans und einer Hebebühne wurde das fünf Tonnen schwere Lokomobil bereits am Montag in den ersten Stock des Museums der Bayerischen Geschichte gehoben. Da die Bauarbeiten am Museum noch voll im Gange sind und der Platz vor dem Gebäude daher begrenzt ist, gestaltete sich die Anlieferung schwierig.

"Es hätte beispielsweise durch den Wind gegen unsere Fassade geschleudert werden können oder irgendwelche Dränage-Bänder hätten reißen können." Christina Schmitt, Konservatorin im Haus der Bayerischen Geschichte

Der Weg Bayerns zum modernen Staat

Nachdem die Dachkante zwar knapp, aber überwunden wurde, war die Projektverantwortliche, Konservatorin Christina Schmitt vom Haus der Bayerischen Geschichte, sichtlich erleichtert, nachdem das Lokomobil seinen zukünftigen Platz eingenommen hatte. "Wir sind natürlich froh, dass das alles reibungslos geklappt hat und es keine größeren Schäden gab."

Das Lokomobil wird in das künftige Museum der Bayerischen Geschichte gehievt

Das Lokomobil wird in das künftige Museum der Bayerischen Geschichte gehievt

Das Lokomobil ist eines der schwersten und größten Objekte in der Dauerausstellung, die ab heute aufgebaut wird. Sie soll 1.054 Exponate umfassen und den Weg Bayerns zum modernen Staat nachzeichnen.

Im Frühjahr 2019 soll das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg dann offiziell eröffnet werden.