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Heuballenbrand in Miltenberg: Feuerwehrmann in Untersuchungshaft | BR24

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Heuballenbrand in Miltenberg

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    Heuballenbrand in Miltenberg: Feuerwehrmann in Untersuchungshaft

    Ende September waren in Miltenberg rund 1.000 Stroh- und Heuballen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Brand geraten und 25 Jungrinder ausgebüxt. Nun hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen: einen 20-jährigen Feuerwehrmann.

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    Ein 20-jähriger Feuerwehrmann befindet sich in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Miltenberg Feuer gelegt zu haben. Etwa 1.000 Stroh- und Heuballen fielen den Flammen zum Opfer. Ende September kam es nachts zu dem Großbrand, bei dem auch 25 Jungrinder ausbüxten. Der Sachschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf etwa 40.000 Euro.

    Feuerwehrmann verstrickte sich laut Polizei in Lügen

    Im Zuge ihrer Untersuchungen waren Ermittler der Kriminalpolizei sich letztendlich sicher, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Ein 20-jähriger Feuerwehrmann geriet ins Visier der Ermittler und verstrickte sich in Lügen. Am 8. Oktober wurde der Beschuldigte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Der 20 Jahre alte Mann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Brandexperten prüfen unterdessen auch, ob der Beschuldigte noch für weitere Brandfälle in der Gegend als Verursacher in Frage kommt.

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