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Herrmann unterstützt höhere Spätaussiedler-Renten | BR24

© pa/dpa/Schamberger

In traditioneller Tracht laufen Teilnehmer des Pfingsttreffens der Siebenbürger Sachsen durch die Altstadt von Dinkelsbühl.

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    Herrmann unterstützt höhere Spätaussiedler-Renten

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstützt Rentenwünsche von Spätaussiedlern. Auf dem Heimattag der Siebenbürger Sachsen hat der CSU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl angekündigt, sich dafür einzusetzen. Von Anton Rauch

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    Die Vertriebenenverbände wiesen zurecht auf eine drohende Altersarmut für diese Bevölkerungsgruppe hin, sagte der bayerische Innenminister beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen im mittelfränkischen Dinkelsbühl.

    Deutschstämmige Spätaussiedler, die in den 1990er-Jahren aus der Ex-Sowjetunion und Osteuropa übersiedelten, hätten deutliche Kürzungen ihrer Rentenansprüche hinnehmen müssen.

    Angleichung der Ostrenten als Gelegenheit

    Im Zuge der Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland bis 2025 sollten deshalb laut Herrmann auch die Sätze für Spätaussiedler überprüft und angehoben werden. "Das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit," so Joachim Hermann wörtlich.

    Auch der Präsident der Siebenbürger Sachsen und Chef des Bundes der Vertriebenen, Bernd Fabritius (CSU), forderte eine Angleichung der Renten. Er sprach von einer "besorgniserregenden Entwicklung".

    Die Siebenbürger Sachsen sind die Nachfahren deutscher Kolonisten, die sich vor rund 850 Jahren im Gebiet des heutigen Rumänien angesiedelt hatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg und besonders unter der kommunistischen Ceausescu-Diktatur hatten Angehörige der Minderheit unter Repressalien zu leiden.