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Herrenschneider Regent in Weißenburg muss schließen | BR24

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Herrenausstatter Regent muss schließen

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Herrenschneider Regent in Weißenburg muss schließen

Weißenburg verliert ein wenig Glanz und Glamour, wenn Ende August der international bekannte Herrenschneider Regent endgültig schließt. Politiker, Adel und andere Promis ließen sich hier Maßanzüge fertigen. Eine Ära geht zu Ende.

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Alle Möglichkeiten einer Geschäftsübernahme scheiterten bis dato, erklärt Insolvenzverwalter Hartmut Krüger dem Bayerischen Rundfunk. Nach seinen Angaben sei auch ein zweiter Investor abgesprungen und habe weder den vereinbarten Kaufpreis noch die laufenden Löhne gezahlt. Dies dementierte dieser Investor gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Der tatsächliche Sachverhalt sei anders und würde nun vor Gericht geklärt, so der Investor weiter.

Keine Zusage von Investoren

Die letzte Frist für einen Erwerb des Unternehmens Regent sei laut Krüger jedenfalls am 10. Mai verstrichen. Damit sei klar geworden, dass das Unternehmen schließen muss. Die verbleibenden etwa 40 Arbeitnehmer hätten mittlerweile ihre Kündigung zum 30. August erhalten. Indessen versuche das Unternehmen, die Restbestände des Lagers zu leeren und biete zur Zeit Maßanzüge zu Sonderpreisen an.

Letzte Fertigung in Deutschland schließt

Laut Insolvenzverwalter Hartmut Krüger gibt es keine realistische Chance mehr das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen. Mit der Schließung von Regent verabschiedet sich der letzte Herrenschneider mit einer Fertigung in Deutschland.

© BR-Stephan Lina

Lagerbestand Herrenschneider Regent Weißenburg