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Herrenloser Hund löst Großeinsatz in Senden aus | BR24

© dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto

Ein Hund ohne Besitzer hat Polizei, Feuerwehr, einen Jäger und einen Tierarzt auf Trab gehalten

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    Herrenloser Hund löst Großeinsatz in Senden aus

    Wegen eines freilaufenden Hundes kam es in Senden im Landkreis Neu-Ulm zu einem Großeinsatz: Feuerwehr, Tierarzt, Jäger und Mitarbeiter eines Tierheim versuchten, das entlaufene Tier einzufangen, da die Polizei einen Kampfhund vermutete.

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    Einer Zeugin fiel der freilaufende Hund am Freitagnachmittag in Senden (Landkreis Neu-Ulm) im Bereich der Illerstraße auf und sie informierte die Polizei. Die Beamten versuchten, das Tier einzufangen. Der Hund lief aber immer wieder weg. Weil die Polizisten vermuteten, es könnte sich um einen Kampfhund handeln, holten sie schließlich Verstärkung. Außerdem aktivierten sie die Feuerwehr, das Tierheim Weißenhorn, einen Jäger und einen Tierarzt. Die Feuerwehr Senden nahm sogar eine Drehleiter zur Hilfe, um nach dem Hund Ausschau zu halten.

    Besitzer nimmt Hund an die Leine - nach erfolglosem Großeinsatz

    Erst gegen Abend konnte die Polizei den Hundehalter ermitteln. Diesem gelang es dann, seinen Hund anzulocken und ihn wieder an die Leine zu nehmen. Zu Zwischenfällen mit anderen Tieren oder Menschen ist es laut Polizei nicht gekommen. Das Tier war nach Angaben der Polizei tatsächlich ein Kampfhund. Eine konkrete Gefahr hatte letztendlich aber nicht bestanden. Der Hundebesitzer wird sich nun für den verursachten Großeinsatz verantworten müssen.