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Noch steht er, der höchste der fünf Kamine des Heizkraftwerks München Süd. Rechts der Bohrturm der Geothermiebohrung.
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Birgit Grundner
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Noch steht er, der höchste der fünf Kamine des Heizkraftwerks München Süd. Rechts der Bohrturm der Geothermiebohrung.

Die Stadtwerke München beginnen mit dem Abriss des höchsten Kamins am Heizkraftwerk Süd. Bis Mitte nächster Woche wird am 176 Meter hohen Schornstein ein Außenaufzug angebracht, der unter anderem für den Materialtransport gebraucht wird. Als nächstes werden die vier ehemaligen Abgasrohre im Kamininneren demontiert.

Stahlrohre im Kamin werden demontiert

Die Stahlrohre haben einen Durchmesser von bis zu 2,90 Metern und werden im Kamininneren abschnittweise nach unten gehoben, Stück für Stück geschnitten und abtransportiert. Das wird voraussichtlich bis Mitte des Jahres dauern. Danach geht der Rückbau der Außenhülle los. Entstehen soll hier Deutschlands größte Geothermie-Anlage.

Umstrittener Abriss

Der Abriss ist in München durchaus umstritten und hat auch schon die Stadtgestaltungskommission beschäftigt. Zuletzt hatte Kulturveranstalter Daniel Hahn, der die "Alte Utting" nach München geholt hat, noch ein Museum und ein Café ganz oben auf der Plattform ins Gespräch gebracht.

Geothermie-Bohrung beim Heizkraftwerk München-Süd. Hier soll Deutschlands größte Geothermie-Anlage entstehen

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