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Hebamme tastet Bauch einer schwangeren Frau ab
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Christine Kerler
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Hebamme tastet Bauch einer schwangeren Frau ab

Nun ist es offiziell: Der Studiengang "Hebammenkunde" wird zunächst in München, Landshut und Regensburg eingeführt. Damit leiste der Freistaat einen aktiven Beitrag zur Nachwuchsförderung - man sichere auf diese Weise die flächendeckende Versorgung der Familien mit der Entbindungspflege, heißt es in einer Pressemitteilung des bayerischen Wissenschaftsministeriums.

"Aus persönlicher Erfahrung als Vater von zwei Kindern weiß ich, dass Hebammen für junge Familien unverzichtbar sind. Ich wünsche mir, dass mehr junge Männer und Frauen diesen so wertvollen und verantwortungsreichen Beruf ergreifen." Bernd Sibler, Wissenschaftsminister Bayern

Freistaat nimmt Geld in die Hand

Nachdem zuletzt zahlreiche Geburtsstationen geschlossen werden mussten, bemüht sich der Freistaat, die wohnortnahe Geburtshilfe zu fördern. Die Staatsregierung hat dazu bereits das "Zukunftsprogramm Geburtshilfe" mit einem geplanten Fördervolumen von 30 Millionen Euro auf den Weg gebracht, um die Kommunen zu unterstützen. Hinzu kommt seit dem 1. September der "Bayerische Hebammenbonus" von 1.000 Euro im Jahr.

Ausweitung auf weitere Standorte möglich

Nach einem entsprechenden Beschluss über den Haushalt sollen in Bayern zunächst drei Studienstandorte aufgebaut werden: die Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften (KSH) München, die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Regensburg sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften (HaW) Landshut. In einem weiteren Schritt will der Freistaat – je nach Entwicklung und Bedarf – weitere Standorte prüfen.